"The Voice"-Coach im Interview

Samu Haber von "Sunrise Avenue" über "The Voice of Germany"

"The Voice"-Coach im Interview: Samu Haber von "Sunrise Avenue" über "The Voice of Germany" "The Voice"-Coach im Interview: Samu Haber von "Sunrise Avenue" über "The Voice of Germany" Foto: Universal
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Keine TV-Show scheint mehr ohne einen internationalen Künstler auszukommen, der nur charmant-schlechtes Deutsch spricht. "The Voice of Germany" hat sich daher neben Rapper Max Herre auch Samu Haber von Sunrise Avenue als Ersatz für Rea Garvey mit ins Boot geholt. Am kommenden Donnerstag startet die neue Staffel auf ProSieben und SAT.1 - im Interview spricht Samu Haber mit uns über das neue Album "Unholy Ground", Lebensweisheiten und seine Rolle bei "The Voice of Germany".

Was hat euch beim neuen Album "Unholy Ground" inspiriert? Bedeutet euch Religion etwas?

sunrise avenue (image/jpeg) "Unholy Ground" erscheint am 18. Oktober. Das Leben selbst ist die beste Inspirationsquelle für alles. Wir reisen viel, hören Storys aus dem Leben von Freunden und erleben natürlich auch sonst viel. Religionen an sich sind auf jeden Fall in Ordnung – leider wurde in der Geschichte viel Schlimmes unter dem Deckmantel der Religion getan. Ich glaube aber an christliche Werte – vor allem daran, dass man jeden Menschen genau so behandeln sollte, wie man selbst behandelt werden möchte. An Magie glaube ich aber überhaupt nicht.

Ihr seid schon seit elf Jahren dabei – wenn ihr die Zeit zurückdrehen könntet, würdet ihr irgendetwas anders machen?

Sunrise Avenue, Samu Haber (image/jpeg) Ob er in der Show Deutsch oder Englisch spricht? " I do kind of halb und halb." Nein, nichts! Die besten Geschichten sind die, die das Leben schreibt – inklusive aller Höhen und Tiefen. Klar waren auch harte Momente dabei, aber ich sage immer: Wenn du Angst vorm Ball hast, dann geh nicht aufs Feld. Ich liebe alles so, wie es passiert es.

Wie kommt es, dass du nun Coach bei "The Voice of Germany" bist?

Das weiß ich auch nicht so genau. Ich wusste, dass sie auf der Suche nach einem neuen Coach mit internationalem Hintergrund sind – scheinbar hat jemand in der Produktion gedacht, dass ich das sein könnte. Zum Glück! Ich bin echt froh, dass ich dabei bin!

Hast du Tipps für die Nachwuchsmusiker?

Jein. Eigentlich können ja alle bereits super singen – also werde ich sie wohl eher mental unterstützen müssen. Ich möchte ihnen klar machen, dass "The Voice" nicht alles im Leben ist und es erst Recht nicht das Ende der Welt ist, ob sie hier verlieren oder gewinnen. Es ist wichtig, dass sie die Erfahrung und all die schönen Momente genießen, ganz egal was passiert.

Welche Talente willst du in dein Team holen?

Ich mag normale Menschen. Aber es ist natürlich extrem schwer, das bei den Blind Auditions in nur 90 Sekunden Gesang herauszuhören. Ich bin aber sehr glücklich mit meinem Team.

Wirst du in der Show Englisch reden oder nimmst du Deutsch-Unterricht?

Ja! Gott sei Dank hatte ich einen Privatlehrer, ohne seine Hilfe hätte ich die ersten Folgen nicht überlebt. Es war auch mit ihm sehr hart, aber ich hab es irgendwie hinbekommen. So I do kind of halb und halb.

Hast du dir denn im Vorfeld alte Folgen von "The Voice" angeschaut?

Nein. Xavier und Ray sind echt tolle Typen, aber ich will sie nicht einfach kopieren, sondern mit meinem eigenen Stil frischen Wind in die neue Staffel bringen. Aber: Auch in Finnland läuft bereits die dritte Staffel von "The Voice of Finland" und ich kenne das Format daher von den ersten beiden Staffeln.

Willst du unseren Lesern sonst noch etwas mit auf den Weg geben?

Genießt das Leben, benehmt euch und hört Musik!