"Unser Song für Malmö"

"Lalala" - fröhlich-frecher Song von Betty Dittrich

"Unser Song für Malmö": "Lalala" - fröhlich-frecher Song von Betty Dittrich "Unser Song für Malmö": "Lalala" - fröhlich-frecher Song von Betty Dittrich Foto: EMI Music Germany/Christoph Voy

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, wird es nicht wieder das übliche Casting von Stefan Raab den nächsten Eurovision Song Contest geben. Dieses Mal treten zwölf Kandidaten am 14. Februar bei "Unser Song für Malmö" gegeneinander an, um das deutsche Ticket zum ESC 2013 zu lösen. Mit dabei sind bekannte Acts wie Cascada, die Söhne Mannheims, aber auch Geheimtipps wie Betty Dietrich mit ihrem fröhlichen „Lalala“!

Cover Betty Dietrich (image/jpeg) Betty Dittrichs brandneue Single "Lalala" könnte beim ESC für Deutschland an den Start gehen. „Franz, er war ein Junge mit langem Haar, genau so wie Ringo Starr. Doch wo ist er hin?“, fragt sich Betty Dittrich auf ihrer neuen Single „LalaLa“, mit der sie auch bei "Unser Song für Malmö" antreten wird. Bei ihrer Fan-Gemeinde ist Dittrich bekannt für eingängige Songs, die von der Post-Rock’n‘Roll- und Pop-Ära der sechziger und siebziger Jahre beeinflusst sind. Man denkt unweigerlich an Bands und Künstler wie die Mamas & Papas, Brigitte Bardot, Jefferson Airplane, Fleetwood Mac und France Gall. Manchmal auch an ABBA oder Stereo Total. Wie ein Großstadt-Hippie tanzt und singt sich Betty durch die Jahrzehnte und Stilrichtungen. Eigentlich gute Voraussetzungen für den ESC!

Die Texte sind dabei oft selbstironisch, lassen einen unweigerlich schmunzeln. „Ich schreibe oft über meine eigenen Fehler – aber immer so, dass man darüber lachen kann. Denn ich bin alles andere als perfekt“, lacht sie. „Wenn man über sich selbst lachen kann, macht das alles einfacher. Musik soll Spaß machen. Sie darf gerne auch ein bisschen verrückt ein. Ich schreibe gerne über persönliche Erfahrungen, aber mag es auch, ein bisschen was hinzuzudichten.“ Mittlerweile sind knapp 60 Songs in deutscher Sprache entstanden. „Ich habe eine Distanz zu der Sprache, die es mir erlaubt mit den Worten spielen, weil es nicht meine Muttersprache ist. Das macht großen Spaß!“, findet Betty.


1984 in der Nähe von Malmö geboren, wächst Betty in einem musikalischen Elternhaus auf. Sie lernt Instrumente und beginnt mit 16 Jahren Musik zu studieren, an „Sundsgymnasiet“, und macht später eine professionelle Ausbildung zur Sängerin an der „Kulturama“, dem führenden College für künstlerische Studiengänge in Skandinavien. Als sie 2004 nach Stockholm zieht, wird sie Mitglied der Power-Pop Band Shebang, mit der sie in Skandinavien und Japan einige Erfolge feiern konnte, ehe die Band sich 2008 trennt.

2009 geht Betty mit ihrem selbst erarbeiteten Material auf Solo-Club-Tour durch Schweden und Dänemark, tritt in hochkarätigen Venues wie „Debaser“ und „Almost Famous“ auf. Mittlerweile ist sie in Berlin gestrandet. In der großen Stadt mit all ihren Facetten, der florierenden Künstlerszene, all den bunten Ecken und den inspirierenden Leuten hat sie ein Zuhause gefunden. Im Herzen von Kreuzberg schlendert Betty über die Kiez-Flohmärkte, wühlt in den Kisten der Vintage-Läden, geht mit ihrem Mops Ozzy spazieren, fährt Rollschuh oder sieht sich Horrorfilme wie „Night Of The Living Eead“ oder Hitchcock-Klassiker an. „Ich mag es, erschrocken zu werden. Filme können eine tolle Inspiration sein.“

Vor 11.000 Zuschauern und in der ARD

Zurzeit arbeitet Betty an ihrem Album. Darauf zu erwarten ist energiegeladener Sixties-Pop mit charmanten, deutschen Texten. Ob sie schon in einigen Wochen in Malmö den größten Auftritt ihrer Karriere haben wird, entscheidet sich am 14. Februar in der TUI Arena in Hannover vor 11.000 Zuschauern. „Das Erste“ zeigt das zweistündige Event ab 20.15 Uhr live.

Die Wettbewerbsteilnehmer wurden von einem siebenköpfigen Gremium, dem Vertreter von Plattenlabels, dem NDR und der Produktionsfirma Brainpool angehören, ausgewählt. Bekanntere Namen unter den Teilnehmern sind Cascada, die Söhne Mannheims sowie die X Factor-Teilnehmer Nica & Joe, sowie die spannenden Newcomer La Brass Banda, Saint Lu, Ben Ivory, Blitzkids mvt., Finn Martin, Mia Diekow, Mobilée und Die Priester featuring Mojca Erdmann.

Alle weiteren Infos zum ESC 2013 findet ihr hier!

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