Vom Fußballer zum Discjockey

DJ Frizzo: Flexibler Style an den Desks

Vom Fußballer zum Discjockey: DJ Frizzo: Flexibler Style an den Desks Vom Fußballer zum Discjockey: DJ Frizzo: Flexibler Style an den Desks Foto: DJ Frizzo

Eigentlich wollte Ferdinand Owuso Fußball-Star werden. Doch ein Mittelfußbruch im November 2002 beendete seine Karriere. Seitdem begann sein Aufstieg in den Clubs unter dem Pseudonym DJ Frizzo. Anfangs war das Plattenauflegen für DJ Frizzo, auch als Beat-Me-Frizzo bekannt, nur Gag und Zeitvertreib. Als der damals 17-Jährige nach nur dreimonatiger Übung im „Bedroom“ von allen Seiten Lob bekam, wurde aus dem Hobby mehr: Sein Cousin DJ Nasty (La Rocca) erklärte ihn für „clubtauglich“. DJ Frizzo wurde damit gleich Resident in der „Black Lounge“.

Ferdinand heimste weitere Lorbeeren von Crack-T, Maze oder Snake ein. Mit solch positivem Feedback perfektionierte er seinen eigenen Stil im Checker’s Club, in dem er 2003 sogar einen DJ-Contest gewann und dadurch ein festes Engagement in dem Kö-Club erhielt. Noch heute legt er dort auf. DJ Frizzo stand in der Loaction bereits mit DJ Kool, Timbaland, DJ Fatman Scoop und Desue hinter den Tunrtables. Seine Partyreihe „Soul Delicious“ ist ein fester Bestandteil im Programm des Checker’s.

Aber auch Ferdinand selbst ist aus der Hip-Hop-Welt des Bundeslandes nicht mehr wegzudenken. Immer wieder zählt er zu den großen Line-Ups in Clubs Nordrhein-Westfalens.

Neben dem Auflegen ist Frizzo das Produzieren von eigenen Beats wichtig. Timbaland, Swizz Beats, Dr. Dre, Just Blaze, The Neptunes, Hi-Tek und ghanaische Musik zählen zu seinen Vorbildern. Aus diesen Einflüssen entwickelt er seinen eigenen Style, der von Hip-Hop R’n’B, Dirty South und Electro-Sounds lebt. Die meisten deutschen Rapper können sich mit diesem Mix nur schwer identifizieren. DJ Frizzo ist aber so flexibel. Das bewies er unter anderem durch die beiden Clubburner „Superfreak“ und „Frizzarabia“

Quelle: rpo