Crowd Surfing mit Steve Aoki

Party-Ekstase im 3001

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Verrückte Party: 3001: Crowd Surfing mit Steve Aoki Verrückte Party: 3001: Crowd Surfing mit Steve Aoki Verrückte Party: 3001: Crowd Surfing mit Steve Aoki Verrückte Party 3001: Crowd Surfing mit Steve Aoki 23 Fotos Und plötzlich sprangen die Partygäste vom DJ-Pult in die Menge oder ließen sich im Gummiboot auf Händen anderer 3001-Besucher tragen. Was sich am Mittwoch im Hafen-Club abspielte, glich einem Punk-Konzert: Pogo, Stage Diving, Crowd Surfing oder Sektflaschen, die über dem Publikum geleert wurden – so eine Stimmung sieht man auf einer Düsseldorfer Party selten. Und wer hat den Ausnahmezustand ausgelöst? DJ Steve Aoki.

Unsere Ankündigung für die „Campus 2.0 Spezial“-Party mit DJ Steve Aoki klang etwas übertrieben. Im Nachhinein muss man sagen, dass der Text untertrieben wirkt. Denn von Sektduschen, Gummiboten oder total ausflippenden Partygästen stand dort nichts. Es schien aber auch so, als würden die 3001-Gäste nur darauf warten, dass der US-Amerikaner mit japanischer Herkunft die Bühne betritt und eine Party-Ekstase auslöst.

Das 3001 füllte sich erst spät. Vielleicht lag es am Testspiel der Fußball-Nationalmannschaft – vielleicht ahnte das Publikum aber auch, dass Aoki erst weit nach 1 Uhr auftreten würde. Resident-DJ Crack-T. leitete den Abend ein und spielte seinen beliebten Mix aus Black Music Hits der vergangenen 25 Jahre – aufgemotzt durch elektronische Klänge und geremixt mit Rock- oder Partyklassikern.

Nach Mitternacht füllte sich die Tanzfläche allmählich. Das Publikum war selbst für eine Campus-Party sehr bunt gemischt und einige Gäste zeigten sich schon zu diesem Zeitpunkt in hervorragender Party-Laune. Doch die Stimmung war insgesamt noch verhalten. Gegen 1.30 Uhr betrat Steven Aoki die DJ-Kanzel und bereitete sich geduckt auf seinen Auftritt vor. Den ersten Partygästen schien dies schon zu reichen, um auszuflippen.

Zum Einstieg gab es den „King of Africa“ von Douster (aus dem Soundtrack zu "König der Löwen") und die Menge tobte. Als Aoki dann aufs DJ-Pult stieg und mit seinen langen Haaren wie auf einem „Heavy Metal“-Konzert mit wildem Head Banging anfing – war es endgültig vorbei mit einem ruhigen Tänzchen auf dem 3001-Parkett. Es war auch nur schwer zu verstehen, was der DJ in sein Mikrofon rief, es war aber eigentlich auch egal. Denn mit seinen Lauten machte Aoki Stimmung, wie auch mit zahllosen Sekt- und Prosecco-Flaschen die in „Formel 1“-Manier über dem Publikum geleert wurden.

Rund 90 Minuten später war das Spektakel beendet, das Gummiboot wieder eingepackt und die Tanzfläche mit einer Sekt-Lache überzogen. DJ Maxcherry folgte auf Aoki an den Turntables und konnte einem schon fast leidtun. Denn es war bestimmt kein einfacher Job für ihn, die verbliebenen Partygäste bei Laune zu halten. Einige schienen ausgepowert, andere freuten sich aber auch darüber wieder „normal“ auf der Tanzfläche feiern zu können. So war an diesem Abend für jeden etwas dabei.

Alle Bilder des Abends gibt es im Nightflash!

Quelle: rpo