D-Sign-Chef sauer

Streit um das Buddha Bay

D-Sign-Chef sauer: Streit um das Buddha Bay D-Sign-Chef sauer: Streit um das Buddha Bay Foto: D-Sign-Club
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Düsseldorf (dto). Die Neueröffnung des Buddha Bays am 21. Oktober an der Berliner Allee erhitzt die Gemüter. „Dazu wird es nicht kommen“, so Markus Kurz, Geschäftsführer des D-Sign Clubs, der bis Juni dort zu Hause war. Das sieht Mark Förste vom geplanten Buddha Bay ganz anders. „Es wird diese Location mit Herrn Kurz nicht mehr geben.“

Aufgrund eines Wasserschadens wurde der Club erst geschlossen, kurz danach folgt die Zwangsräumung durch die Inhaber-Firma Phase2 (RP Online berichtete). Gegen diese Räumung klagte Kurz, am 24. Oktober ist nun die Gerichtsverhandlung.

„Obwohl ich der Betreiber bin, hat der Vermieter einfach die Schlösser ausgetauscht. Deshalb konnten wir den Wasserschaden nicht richtig mit der Versicherung regeln und mit dem Club weitermachen“, erklärt Markus Kunz von der Berolina Marketing & Event GmbH. Nun soll das Gericht klären, ob das rechtmäßig war. „Immerhin habe ich viel Geld in den Club investiert. Und so lange kein Urteil fest steht, kann das Buddha Bay auch nicht aufmachen.“

Dem Ganzen sieht Mark Förste von der Phase2 GmbH gelassen entgegen. „Hätte Herr Kurz die Miete gezahlt, wäre es nie zur Räumung gekommen. Doch irgendwann reicht’s einfach“, so der Besitzer. Förste kümmert sich mit seinem Team nun selbst um den Laden. „Wir eröffnen das Buddha Bay auf jeden Fall, schließlich gehört die Location uns.“

Am 21. Oktober steht die feierliche Eröffnung des neuen Clubs an, drei Tage später sehen sich die zerstrittenen Parteien vor Gericht. Es dürfte für beide Seiten eine spannende Woche werden ...

Quelle: rpo