Der Hafenclub schließt

Die letzten Tage der Harpune

Der Hafenclub schließt: Die letzten Tage der Harpune Der Hafenclub schließt: Die letzten Tage der Harpune Foto: Harpune

Vor fünf Jahren wurde die Harpune eröffnet. Sie sollte Düsseldorfs Nachtleben nachhaltig prägen und bereichern. Von Anfang an wurde konsequent auf eine alternative Musik- und Eintrittspolitik gesetzt. Jetzt neigt sich die Ära „Harpune“ ihrem Ende – jedenfalls in der alten Location.

Kein Mainstream-Sound, sondern entspanntes und hemmungsloses Feiern bei anspruchsvoller Musik der verschiedensten Stilrichtungen – dafür steht die Harpune seit fünf Jahren. Mit diesem Konzept zog sie tausende Nachtschwärmer an. Hunderte Stammgäste pilgerten regelmäßig in den Hafen, um mit den exklusiven Line-Ups wie Sven Väth, Ricardo Villalobos, DJ Koze, Miss Kittin, Alter Ego oder Steve Bug abzutanzen. Damit schaffte es der Laden bei Leserumfragen von Groove und De:Bug immer wieder in die Top 10 der deutschen Clubs.

Diese Zeit ist nun bald vorbei. Am 18. August findet die letzte Party in der Harpune in der Speditionsstraße 15 a statt. Allerdings ist das kein Grund, um zu verzweifeln. Der Club hat schon ein neues Zuhause gefunden. Die Wiedereröffnung wird im Herbst gefeiert. Wo genau, das ist noch streng geheim.

„Harpune Closing – Auf zu neuen Ufern“lautet das Motto am 18. August. Selbstverständlich stehen noch einmal alle Residents an den Turntables. Während der Mainfloor wie üblich im Zeichen rockender Elektronik von House bis Techno von Cess, Herbert Boese, Andre Crom und Patrick Specke steht, nisten sich die DK Pimps ein letztes Mal auf dem Damenklo ein.

Die Harpune bittet, dass die Gäste in der letzten Partynacht schwarz tragen. Aber Tränen sollen nicht vergossen werden. Bis zur Re-Opening-Party dauert es schließlich nicht allzu lange.

Harpune Closing – Auf zu neuen Ufern in der Harpune, Samstag 18. August ab 23 Uhr, Eintritt 10 Euro

Quelle: rpo