Düsseldorfer Altstadt

Halloween unter Polizeischutz

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Gut besucht und gut geschützt – das ist die Wochenendbilanz aus der Altstadt. Tausende feierten fantasievoll kostümiert und meist friedlich bis in den Sonntagmorgen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Polizeipräsident begleitete seine Beamten bei der Nachtschicht.

50 Störenfrieden, die in der Halloween-Nacht auf Ärger in der Altstadt aus waren, erteilte die Polizei Platzverweise, nahm acht Randalierer in Gewahrsam und sprach am nächsten Morgen von einer "ruhigen Nacht". Denn die Zahlen sind für die Beamten längst Alltag, spiegeln den "normalen Wahnsinn" eines Altstadt-Wochenendes.

Seit mehr als einem Jahr tritt die Polizei diesem "Wahnsinn" mit Verstärkung entgegen. Nachdem ein Altstadt-Beamter den Polizeipräsidenten in einem eindringlichen Brief vor Gewalteskalationen in der Partyzone gewarnt hatte, ist fast an jedem Wochenende Bereitschaftspolizei zur Unterstützung da.

Hooligans aus Karlsruhe erwartet

Dem vergangenen Wochenende hatte die Polizei mit gemischten Gefühlen entgegengesehen: Seit Halloween immer mehr zum herbstlichen Probelauf für den Karneval wird, ist in der Nacht zu Allerheiligen die Altstadt brechend voll. Und für den Freitagabend hatten sich mit dem Karlsruher SC bei Fortuna auch einige als gewaltbereit bekannte Anhänger des Clubs angekündigt. Die hatten "schon die Handschuhe an" und es offensichtlich auf Schlägereien abgesehen, doch auch am Freitag sorgten die Altstadtpolizisten gemeinsam mit Bereitschaftspolizei und Reiterstaffel für friedliche Abschreckung.

Während in den fantasievoll für die Gruselnacht dekorierten Kneipen Tausende feierten, begleitete Polizeipräsident Herbert Schenkelberg die Nachtschicht der Altstadtwache. Mehrfach erlebte er mit, wie die Polizisten mit geübtem Auge kritische Situationen erkannten und noch im Entstehen unterbanden. "Die haben das gut im Griff", lobte der Chef.

Ganz ohne Blut ging aber auch diese Nacht nicht zu Ende: Nach der Altstadt-Party stritten sich zwei Gruppen auf dem Bahnhofsvorplatz, ein 37-Jähriger wurde von sechs Personen niedergeschlagen, mit einer Bierflasche geschnitten und getreten. Die Täter besprühten ihn und seine Begleiter mit Reizgas, flüchteten dann. Der 37-Jährige und ein weiteres Opfer wurden ins Krankenhaus gebracht. Nach den Tätern sucht die Bundespolizei. Hinweise können untr der Telefonnummer 0800 6888000 abgegeben werden.

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Quelle: rpo