Eindrucksvoller Hilferuf der Veranstaltungsbranche

"Night of Light" 2020 in Düsseldorf

Eindrucksvoller Hilferuf der Veranstaltungsbranche: "Night of Light" 2020 in Düsseldorf Eindrucksvoller Hilferuf der Veranstaltungsbranche: "Night of Light" 2020 in Düsseldorf Foto: Düsseldorf TONIGHT/Ben Liebsch

Wer in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni in den Städten des Landes unterwegs war, dem werden die roten Lichter an vielen prominenten Stellen aufgefallen sein: Dahinter steckt die "Night of Light", ein eindringlicher Appell und ein bundesweites Zeichen der Solidarität mit der Veranstaltungsbranche.

Egal ob Düsseldorfer Rheinturm oder Kölner Hauptbahnhof, egal ob in Berlin, Hamburg, München oder im Ruhrgebiet: Über 8.900 Gebäude sind auf der Homepage der "Night of Light" verzeichnet, welche am 22. Juni ihren Unmut über die aktuelle Situation mit roten Farben in die Nacht riefen.

Night of Light | Montag, 22. Juni 2020 Night of Light // Mo 22.06.20 Innenstadt 24 Fotos

In Düsseldorf konkret von der Krise bedroht ist beispielsweise der Event-Bahnhof Gerresheim - aber auch viele weitere Clubs, Veranstaltungshallen und Kultureinrichtungen schlossen sich dem Ruf gemeinsam an. Event-Veranstalter D.Live ließ den ISS Dome und die Mitsubishi Electric Halle blutrot aufleuchten, Gastronom Walid El Sheik das pochende Herz des Düsseldorfer Nachtlebens, die Sir Walter Bar.

Insbesondere Partyveranstalter haben hart mit den Umständen zu kämpfen, welche ihnen die Corona-Krise jeden Tag auf's Neue serviert: Die Nachtresidenz nutzte die Zwangspause für aufwendige Renovierungsarbeiten, im vor dem Stahlwerk beheimateten "Treibgut" wurden kürzlich die ersten Food Trucks zum beliebten "Street Food Thursday" vorgefahren.

Es ist schön zu sehen, dass langsam wieder etwas "Leben" in die Branche zurückkehrt - wie auch in der Villa Rheinperle in Duisburg, welche mit ihrem "Biergarten 2.0"-Konzept nicht nur die immens populäre Partyreihe der "Kiesgrube", sondern auch unzählige weitere DJs für sich begeistern konnte. Dennoch müssen wir festhalten: Mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein ist das alles nicht. Die Veranstalter kämpfen weiterhin ums Überleben und die Hilfen vom Staat sind - nicht zuletzt auch aufgrund einer fehlenden Lobby seitens der Verantalter - unter dem Stichwort "too little, too late" zusammenzufassen.

Termine für Parookaville, Juicy Beats, Summerjam und Co.: Ein erster Blick auf die Festival-Saison 2021 Termine für Parookaville, Juicy Beats, Summerjam und Co. Ein erster Blick auf die Festival-Saison 2021 Zum Artikel »

Rummel 2.0 in Zeiten von Corona: “Oh wie schön ist Düsselland!” Rummel 2.0 in Zeiten von Corona “Oh wie schön ist Düsselland!” Zum Artikel »

Kokosnüsse, Kopfkino, Corona: Diese Dinge werden wir im Sommer 2020 in Düsseldorf vermissen Kokosnüsse, Kopfkino, Corona Diese Dinge werden wir im Sommer 2020 in Düsseldorf vermissen Zum Artikel »

Langeweile daheim?: Unsere Tipps für die Corona-Quarantäne Langeweile daheim? Unsere Tipps für die Corona-Quarantäne Zum Artikel »

Five Guys, Peter Pane, Hans im Glück: Die Rückkehr der Burger nach Düsseldorf Five Guys, Peter Pane, Hans im Glück Die Rückkehr der Burger nach Düsseldorf Zum Artikel »