Extreme Playgrounds

Viel Dreck in der Kraftzentrale

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T-Mobile Extreme Playgrounds: BMX-Fahrer zeigen ihr Können T-Mobile Extreme Playgrounds: BMX-Fahrer zeigen ihr Können T-Mobile Extreme Playgrounds: BMX-Fahrer zeigen ihr Können T-Mobile Extreme Playgrounds BMX-Fahrer zeigen ihr Können 25 Fotos Meterhohe Sprünge, spektakuläre Tricks und jede Menge herumfliegender Dreck: All das gab es am Sonntag bei den von T-Mobile veranstalteten "Extreme Playgrounds" in der Kraftzentrale im Landschaftspark-Nord. Wie schon in den Vorjahren reisten die weltbesten BMX- und Mountainbike-Profis nach Meiderich, um dem zumeist jugendlichen Publikum ihr Können in den Disziplinen "Dirt Jump" und "Slopestyle" zu präsentieren. Nach dem Start von der Holzrampe befanden sich die Sportler direkt in einem aus insgesamt sechs Erdhügeln bestehenden Parcours. Vor jedem großen Hügel gab's eine kleinere Aufschüttung, die von den Fahrern zum Absprung genutzt wurde, um schließlich in bis zu zehn Metern Höhe Überschläge und Drehungen aller Art vorzuführen.

Absolute Profis

Dass die Teilnehmer absolute Profis in ihrer Sportart sind, erkannten die Zuschauer, die besonders spektakuläre Tricks immer wieder mit Szenenapplaus belohnten schon daran, dass auch auf die riskantesten Manöver beinahe immer eine sichere Landung folgte. Die vereinzelten Stürze, die zumeist dadurch entstanden, dass die Fahrer nicht genügend Höhe gewannen und auf eine Kante der aus Lehm und Erde aufgeschütteten Hindernisse aufkamen, sahen im ersten Moment schlimmer aus, als sie in Wirklichkeit waren.

Vielmehr sorgten sich die Sportler, die sich mit Helmen und Ellenbogenschonern vor ernsteren Blessuren schützten, nach einem verunglückten Stunt um den Zustand ihrer Räder. Im Wettkampfmodus traten jeweils zwei Fahrer gegeneinander an, um ihre Leistungen anschließend von der zum größten Teil aus ehemaligen und aktiven Extremsportlern bestehenden Jury bewerten zu lassen. Nach dem Abschluss der ersten Runde konnten die Besucher per SMS abstimmen, welcher der unterlegenen Athleten es als "Lucky Loser" trotzdem unter die besten Acht schaffte.

Zu den Siegern zählten schließlich US-Profi Rob Darden - er gewann im BMX Dirt Jump. Und der Münchener Amir Kabbani holte im Mountainbike Slopestyle den ersten Platz.

Für den musikalischen Rahmen sorgte am Abend die weltbekannte, schon seit 1983 bestehende US-Punkrockband "NOFX" und zwei weitere Gruppen aus dem gleichen musikalischen Fach. Vor dem großen Finale konnten sich die Fans von den seit Jahren erfolgreichen Stars der Szene, dem australischen BMX-Fahrer Ryan Guettler und dem amerikanischen Mountainbiker Paul Basagoitia, Autogramme geben lassen.

Alle Fotos zum Event gibt's im Nightflash: Part I und Part II

Quelle: rpo