Für Beseitigung von Sand

Monkey‘s-Betreiber muss an Stadt zahlen

In vollem Umfang hat das Landgericht jetzt einer Zivilklage der Stadt gegen die Betreibergesellschaft von „Monkey‘s Island“ statt gegeben. Demnach muss die Betreiber-GmbH der Affen-Insel noch für restliche Nutzungskosten am alten Standort im Hafen sowie für die Beseitigung von dort hinterlassenem Sand insgesamt 7 020,29 Euro nachzahlen (Az: 13 O 140/08). Mehrfach war der Abschied von „Monkey‘s Island“ aus der Speditionstraße nach Gesprächen mit der Stadt wieder verschoben worden. Der seit November 2003 gültige Pachtvertrag für das Areal im Hafen war Anfang 2006 gekündigt worden. Erst am 9.November 2006 zogen die Insel-Betreiber dann tatsächlich ab. Inzwischen plant die Betreibergesellschaft eine Neueröffnung des Szene-Treffs auf einem nagelneuen Schiff. Jetzt aber müssen die „Monkey‘s“-Betreiber noch ihre Alt-Schulden zahlen.

Beim Abschied aus dem Hafen blieb nämlich nicht nur Wehmut zurück, sondern auch reichlich Sand, den die Stadt inzwischen beseitigen ließ. Und selbst durch Verrechnung der Kaution von 20 000 Euro blieb für die Novembertage 2006 noch eine Nutzungsentschädigung für das Insel-Gelände unbezahlt. Insgesamt addierten sich die Außenstände auf jene rund 7000 Euro, die das Landgericht jetzt der Stadt in vollem Umfang zugesprochen hat.

Die Monkey’s-Macher Helge Achenbach und Rainer Wengenroth wollen Monkey’s Island auf einem Schiff in Höhe der Schnellenburg wieder aufleben lassen. Es fehlen aber noch Genehmigungen der Stadt.

Die letzten Tage: Abbau Monkey's Island Die letzten Tage: Abbau Monkey's Island Die letzten Tage: Abbau Monkey's Island Die letzten Tage Abbau Monkey's Island 15 Fotos Impressionen und Flashback: Das neue Monkey's Schiff Impressionen und Flashback: Das neue Monkey's Schiff Impressionen und Flashback: Das neue Monkey's Schiff Impressionen und Flashback Das neue Monkey's Schiff 13 Fotos

Quelle: rpo