Gast verlor viel Blut durch schwere Schnittwunde

Heftiger Streit im the attic: Das sagen die Club-Besitzer zum Unfall

Gast verlor viel Blut durch schwere Schnittwunde: Heftiger Streit im the attic: Das sagen die Club-Besitzer zum Unfall Gast verlor viel Blut durch schwere Schnittwunde: Heftiger Streit im the attic: Das sagen die Club-Besitzer zum Unfall Foto: TONIGHT.de/Ronny Hendrichs

Dass es im Nachtleben unter Einfluss von Alkohol immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Gästen und Türstehern kommt, ist kein Geheimnis. Gründe hin oder her, wenn Menschen dabei schwer verletzt werden, ist das für alle Beteiligten besonders bedauerlich. So leider auch geschehen bei einer Party im the attic am Samstagabend, bei der ein Gast durch einen Schnitt am linken Oberarm viel Blut verlor und derzeit im Krankenhaus behandelt wird. TONIGHT.de sprach mit Club-Besitzer Manuel Markowitz über den tragischen Unfall und die Hintergründe des Streits.

Drunken Monsters | Samstag, 14. Juni 2014 Drunken Monsters | Samstag, 14. Juni 2014 Drunken Monsters | Samstag, 14. Juni 2014 Drunken Monsters // Sa 14.06.14 the attic 146 Fotos Es war ein guter Partyabend – zumindest bis etwa 4 Uhr nachts, als die TONIGHT.de-Fotografin das the attic verließ. In den frühen Morgenstunden kam es in dem Düsseldorfer Club dann zu einem heftigen Streit zwischen einem männlichen Gast und einem Türsteher – Auslöser soll ein nicht eingehaltenes Rauchverbot gewesen sein. Nach Angaben des attics sei der entsprechende Türsteher bei der Auseinandersetzung von vier Gästen derart angegriffen worden, dass er sich zur Wehr setzen musste. Dabei zog sich einer der Gäste eine schwere Verletzung am Oberarm durch ein Glasobjekt zu, wodurch er extrem viel Blut verlor. Der Club wurde nach dem Vorfall aus hygienischen Gründen geräumt. Bilder des blutüberströmten Clubs geistern seitdem durch die sozialen Netzwerke und auch Medien – Bilder, die wir aus Respekt vor den Opfern nicht veröffentlichen möchten.

Manuel Markowitz The attic (image/jpeg) Manuel Markowitz betreibt mit seinem Bruder Micky Markowitz zusammen das the attic. Bilder aber auch, die Grund zur Spekulation lieferten. Messerstecherei, Todesopfer, … in den sozialen Netzwerken ist eine große Diskussion über Tathergang und Folgen entfacht. Fakt ist jedoch, dass es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung kam, bei der einer der Beteiligten durch einen Schnitt sehr viel Blut verlor. Der Gast wird derzeit im Krankenhaus behandelt, schwebe aber nicht in Lebensgefahr. Auch der Türsteher wird derzeit im Krankenhaus versorgt. Clubbesitzer Manuel Markowitz, der am Abend selbst vor Ort war, zeigte sich im Gespräch sehr betroffen: „Wir bedauern wirklich zutiefst was an diesem Abend passiert ist. Selbstverständlich wollten wir das Ausmaß dieses tragischen Unfalls durch unser Statement auf der Facebook-Seite in keinster Weise schmälern.“ Die mitunter wirklich Menschenverachtenden Kommentare, die ihn als Person über Facebook erreichen, setzen ihm schwer zu. „Ich bin doch kein Tier! Es bestürzt mich sehr, dass so etwas bei uns passiert ist. Ich stehe in engem Kontakt zur Familie des Gasts und werde ihn morgen im Krankenhaus besuchen.“

Dem Gast gehe es inzwischen besser, er schwebe nicht in Lebensgefahr. Die Ursachen und strafrechtlichen Konsequenzen des Streits werden durch polizeiliche Ermittlungen geklärt, die entsprechende Sicherheitsfirma wird sich mit der Clubleitung zur Klärung zusammensetzen. Der Clubbetrieb geht am Mittwochabend wie geplant weiter.

Wir wünschen eine schnelle Genesung. Vielleicht gibt der Unfall einen Denkanstoß - wie kann es sein, dass aus einer Meinungsverschiedenheit so schnell derartige Gewalt entsteht?