Gaststättenverband dagegen

Altstadtwirte erwägen zentralen Raucherclub

Mehrere Wirte der Altstadt wollen einen zentralen Raucherverein gründen, um das seit 1. Juli geltende Rauchverbot in Gaststätten auszutricksen. Der Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) will das Vorhaben jedoch nicht unterstützen. Betreiber seien mit diesem Wunsch an den DEHOGA herangetreten, sagte der Pressesprecher des DEHOGA Nordrhein-Westfalen, Thorsten Hellwig, am Mittwoch auf ddp-Anfrage.

Hellwig betonte zudem, dass der DEHOGA eine dezentrale Lösung favorisiere. "Wir bevorzugen es, wenn jeder einzelne Betrieb selbst für sich entscheidet, ob er Raucherclub werden will oder nicht", sagte er. Sollten die Altstadtwirte dennoch einen zentralen "Altstadt geht rauchen"-Verein gründen wollen, müssten sie das selbst organisieren, sagte der Sprecher.

In Bayern existiert bereits ein zentraler Raucherclub. Dort haben sich den Angaben zufolge zahlreiche Gastronomen zusammengeschlossen. Für Gäste hat das den Vorteil, dass sie statt mehrerer Mitgliedschaften in diversen Raucherclubs nur eine Mitgliedschaft benötigen.

Seit dem 1. Juli ist das Nichtraucherschutzgesetz auch in den letzten zwei Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Thüringen in Kraft getreten. Demnach darf in Kneipen und Gaststätten nur noch in einem abgetrennten Raum oder in sogenannten Raucherclubs geraucht werden. Der DEHOGA hatte bereits vor Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes damit gerechnet, dass sich in den Wochen danach rund 2000 Raucherclubs gründen würden.

TONIGHT: Rauchverbot in Clubs und Kneipen TONIGHT: Rauchverbot in Clubs und Kneipen TONIGHT: Rauchverbot in Clubs und Kneipen TONIGHT Rauchverbot in Clubs und Kneipen 13 Fotos Altstadt: Rauchverbot: Wirte ziehen Bilanz Altstadt: Rauchverbot: Wirte ziehen Bilanz Altstadt: Rauchverbot: Wirte ziehen Bilanz Altstadt Rauchverbot: Wirte ziehen Bilanz 5 Fotos

Quelle: rpo