Größte Kirmes am Rhein

Füchschen-Zelt kehrt auf die Kirmes zurück

Größte Kirmes am Rhein: Füchschen-Zelt kehrt auf die Kirmes zurück Größte Kirmes am Rhein: Füchschen-Zelt kehrt auf die Kirmes zurück Foto: Andreas Bretz
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Die Große Kirmes erhält eine ihrer zugkräftigsten Attraktionen zurück: Peter König, Inhaber der Brauerei Füchschen, bestätigte gestern auf RP-Anfrage, dass es auf dem Volksfest im Juli wieder ein Zelt seiner Brauerei geben wird. Dies erklärte der Füchschen-Chef, nachdem er sich mit Kirmesarchitekt Thomas König getroffen und die Sicherheitsanforderungen akzeptiert hatte.

Folge der Love-Parade-Katastrophe: Kirmes ohne Füchschen-Zelt Folge der Love-Parade-Katastrophe Kirmes ohne Füchschen-Zelt Zum Artikel » Nach dem Plan, den die beiden besprochen haben, wird es ein extralanges Hauptzelt (König: "voraussichtlich 35 bis 40 Meter") und kein Nebenzelt mehr geben, damit die Entfluchtung über die volle Länge möglich ist. König wird dafür nach eigenen Angaben mindestens 150 000 Euro investieren, denn sein altes Zelt war gut 25 Meter lang. "Die Kirmes ist für mich Hobby und Leidenschaft, sonst würde ich das nicht machen", sagte er.

Auch die Schumacher-Brauerei hat nach RP-Informationen eine mündliche Zusage, dass sie ihre Scheune auf der Kirmes wieder betreiben kann.

Erste Düsseldorfer Hausbrauerei setzt auf Alu: Füchschen jetzt in der Dose Erste Düsseldorfer Hausbrauerei setzt auf Alu Füchschen jetzt in der Dose Zum Artikel » Uerige und Füchschen waren im vergangenen Jahr nicht auf die Kirmes gegangen, weil sie die Sicherheits-Auflagen als zu streng empfanden. Die Vorschriften gab es zwar schon seit Jahren, aber nach der Loveparade-Katastrophe in Duisburg wurden sie mit äußerster Härte umgesetzt. Für die Zeltbetreiber auf der Kirmes hieß das vor allem, dass sie die Zahl der Gäste erheblich senken mussten. Zwei Personen pro Quadratmeter sind nun nur noch akzeptiert, mehr dürfen nicht eingelassen werden.

Um diese Deckelung umsetzen zu können, braucht es also Kontrollen an den Eingängen, die die Kommenden und Gehenden zählen, stets die aktuelle Besucherzahl im Blick haben und notfalls die Zugänge sperren, wenn die Höchstgrenze erreicht ist. Allein diese Eingangskontrolle erfordert jedoch einen Personal- und Organisationsaufwand, den die Gastronomen im vergangenen Jahr scheuten.

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Quelle: RP