Karneval ohne Glasbruch

Elbers präsentiert Aktion "scherbenfreie Altstadt"

Karneval ohne Glasbruch: Elbers präsentiert Aktion "scherbenfreie Altstadt" Karneval ohne Glasbruch: Elbers präsentiert Aktion "scherbenfreie Altstadt" Foto: Stadt Düsseldorf

Die Aktion "scherbenfreie Altstadt" soll Düsseldorf an den Karnevalstagen sicherer machen. Das alljährliche Scherbenmeer solle eingedämmt werden, teilte die Stadt am Montag mit. In der Vergangenheit hatten sich zu Karneval immer wieder Altstadtbesucher an Glasscherben verletzt.

"Durch das Glasverbot in der Altstadt soll die Zahl der Verletzungen im Karneval reduziert werden", sagte Oberbürgermeister Dirk Elbers (CDU) bei der Präsentation der Aktion. Das Konzept des Ordnungsamts sieht zur Vermeidung von Glasbruch drei Punkte vor.

Demnach ist es Besuchern der Altstadt verboten, Glasbehältnisse mitzuführen. Zudem dürfen Händler und Gastronomen während der Karnevalstage keine Glasflaschen oder Getränke in Gläsern verkaufen. Punkt drei der Kampagne sieht vor, die Öffentlichkeit schon vor Karneval hinreichend zu informieren.

Das Verbot bezieht sich auf den Kern der Altstadt. Das Gebiet erstreckt sich von der Ratinger Straße bis zum Alten Hafen sowie von der Flinger Straße bis zur Heinrich-Heine-Allee. Das Glasverbot gilt am Altweiber-Donnerstag sowie am Karnevalssonntag und am Rosenmontag.

An den drei Tagen wird an 16 "Eingängen" zur Altstadt Sicherheitspersonal eingesetzt. Dort können mitgebrachte Getränke in Plastikflaschen umgefüllt werden. Glasbehälter müssen zurückgelassen werden.

In Köln wurden bereits am 11. November Erfahrungen mit einem Glasverbot für den Stadtkern gesammelt. Mitarbeiter des Düsseldorfer Ordnungs- und Servicedienstes hospitierten in der Nachbarstadt. "Die Erfahrungen dort haben gezeigt, dass das Glasverbot den Feiernden sehr gut vermittelt werden konnte. Auch die nötigen Kontrollen wurden von den Besuchern insgesamt sehr positiv aufgenommen", sagte Düsseldorfs Ordnungsdezernent Stephan Keller am Montag bei der Präsentation der Kampagne im Rathaus.

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Quelle: rpo