Kölner Lichter

Schiffe ab Wiesdorf sind Geheimtipp

Kölner Lichter: Schiffe ab Wiesdorf sind Geheimtipp Kölner Lichter: Schiffe ab Wiesdorf sind Geheimtipp Foto: RP/Uwe Miserius
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Bis zu einer Million Besucher werden am Samstag bei den "Kölner Lichtern" erwartet. Der Leverkusener Veranstalter Werner Nolden rät dazu, eines der drei Schiffe, die in Wiesdorf ablegen, zu nutzen.

Wenn am Samstagabend um etwa 23.30 Uhr das musiksynchrone Hauptfeuerwerk als letztes von insgesamt sieben Feuerwerken den Nachthimmel der Domstadt zum Finale der "Kölner Licher" erleuchtet, schauen an den Rheinufern etwa 800 000 Besucher zu. Den vermeintlich besten Blick haben aber die 15.000 Passagiere, die sich für eines der 50 teilnehmenden Schiffe entschieden haben. Drei dieser Schiffe legen nicht in Köln, sondern in Wiesdorf ab. Für den Veranstalter der "Kölner Lichter", Werner Nolden, sind sie der Geheimtipp für Besucher. Noch gibt es wenige Karten, der Vorverkauf für 2016 beginnt schon am Sonntag.

"Wenn mich jemand fragt, sage ich immer: Fahrt nach Leverkusen, dann seid ihr das Gedränge los", erläutert Nolden, der auch die Leverkusener Bierbörse veranstaltet. Einer der Gründe ist, dass die Parksituation an der Rheinallee viel angenehmer sei. Doch das wichtigste Argument für Nolden ist die Fahrtstrecke: "Es ist eine wunderbare Tour. Und während es an den Anlegern in Köln eine Viertelstunde nach Ende des Feuerwerks hektisch zugeht, fährt man noch eine Dreiviertelstunde nach Leverkusen, kann entspannt noch ein Gläschen trinken." Während die MS Confluentia und die FGS Loreley Star mit insgesamt 540 Plätzen schon lange ausgebucht sind, gibt es auf der Ocean Diva Futura noch knapp über 20 Karten (232 Euro pro Person inkl. Buffet und ausgewählten Getränken). Für die Schiffseigner sind die "Kölner Lichter" ein lukratives Geschäft. Die 50 Schiffe machen an diesem Abend einen Umsatz von etwa 2,5 Millionen Euro. Die Abgaben an den Veranstalter sind dabei relativ gering. 13 Euro Feuerwerksabgabe zahlen die Schiffsbetreiber "pro Person hinter Glas", das heißt pro Person, die einen Sitzplack unter Deck hat, an die Werner Nolden GmbH. Bei 15.000 Passagieren sind das 195.000 Euro. Die Veranstaltung kostet aber 1,3 Millionen Euro. "400.000 bis 500.000 Euro bekommen wir noch durch die Bewirtung rein, den Rest finanzieren wir durch Sponsoren", erläutert Nolden.

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Zwischen Kölner Dom und Bastei sind in den Tagen seit Freitag die Bierstände aufgebaut worden, am Tanzbrunnen steht die Bühne, die Lautsprecher sind ebenfalls nahezu alle installiert. Heute soll alles fertig sein, am Freitag absolvieren Brings und die Spider Murphy Gang den Soundcheck. "Bisher läuft alles reibungslos", sagt Nolden.

Das gilt auch für die Zahlungsmoral der Kölner Gastronomen. "Das Schokomuseum, die Bastei, Cologne Triangle und andere, die eine Lichter-Party starten, treten eine Feuerwerksabgabe von 200 bis 500 Euro an uns ab. Das klappt in Köln ganz hervorragend, da gibt es keine Trittbrettfahrer. Die kommen ganz von alleine auf uns zu", merkt der Opladener Veranstalter an.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.koelner-lichter.de

Quelle: RP