Gastronomie in Düsseldorf

Kommt Monkey's Island zurück?

Gastronomie in Düsseldorf: Kommt Monkey's Island zurück? Gastronomie in Düsseldorf: Kommt Monkey's Island zurück? Foto: Anton Enchev
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Projektentwickler Marc Förste hat sich die Namensrechte gesichert und plant ein Comeback der Kult-Insel.

Bis jetzt ist es nur das Logo mit dem Affen. "Aber wenn es einen Konsens für einen neuen Stadtstrand gibt, dann würden wir den auch sehr gerne machen", sagt Marc Förste.

Die Standortfrage, über die zurzeit die Kommunalpolitik diskutiert, spielt für den Projektentwickler, der in Duisburg aus einer heruntergekommenen Uralt-Villa eine angesagte Partyadresse gemacht und in einem ehemaligen Düsseldorfer Kino einst den Berolina Club etabliert hat, keine so große Rolle. Kesselstraße, Robert-Lehr- oder Tonhallenufer, die Grünflächen vor dem KIT oder der Rheinterrasse: "Ich finde alle gut", sagt Förste, "man kann da überall viel machen."

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Einen reinen Beachclub allerdings will Förste nicht, "die haben sich nirgends lange gehalten". Er denkt eher an ein Gesamtkonzept wie im alten Monkey's Island, das im Jahrhundertsommer 2003 binnen weniger Wochen zur Attraktion im Medienhafen wurde und es blieb, bis es 2006 dem Hyatt-Hotel weichen musste.

Die Himmelsrichtung kann Förste auch egal sein, er hat nicht bloß die Markenrechte für das Stadtstrand-Original gekauft, sondern auch die an den vier Monkey's-Lokalen im GAP 15, East, West, North und South. Was ihn das gekostet hat, darüber schweigt Förste ebenso wie der Insolvenzverwalter der einst von Helga Achenbach ersonnenen Monkey's-Gruppe. Ein Knüller wird es nicht gewesen sein, die Nachfrage war eher gering.

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Förste: "Wenn ich nicht nachgefragt hätte, wären die Markenrechte ausgelaufen." Dann hätte jeder das Recht auf ein Monkey's gehabt, das doch irgendwie in seine Heimatstadt gehört, sagt Förste. "Ich hatte gerade erst eine konkrete Anfrage, Monkey's an einem Kölner See zu starten. Aber das habe ich abgelehnt." Eher könnte er sich vorstellen, mit Rainer Wengenroth, Achenbachs einstigem Geschäftspartner auf der Affeninsel, den Düsseldorfern ihr Monkey's Island zurückzubringen.

Erst einmal aber wird in Duisburg mit dem Affen in den Mai getanzt. Die Villa Rheinperle wird am 30. April mit dem berühmten Logo für eine lange Partynacht zu "Monkey's Mansion". Sollte es mit dem Stadtstrand nicht klappen, würde der Eventprofi dann eben mit solchen Partys "die Erinnerung hochhalten".

Nur eins fehlt ihm noch: Einen Immendorf-Affen wie den, der einst an der Spitze der Spedition-straße saß, hat er nicht. "Aber wer weiß? Das kann ja noch kommen."

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Quelle: RP