Nacht der Museen

Wenn Kunst zum Tanzen animiert

Nacht der Museen: Wenn Kunst zum Tanzen animiert Nacht der Museen: Wenn Kunst zum Tanzen animiert Foto: k/c/e Marketing

Düsseldorf (dto). Die Nacht der Museen am 6. Mai ist nicht nur ein Kunsthighlight, sondern hat auch für Musikfans und Feierfreudige einiges zu bieten. In zahlreichen Museen, Galerien und anderen Spots der langen Museumsnacht gibt es außergewöhnliche Gelegenheiten, auch ein paar kunstvolle Hüftschwünge zu wagen. Wer schon Mal dabei war, weiß, dass gerade die Museen im Ehrenhof in Sachen elektronischer Tanzmusik einiges zu bieten haben.

Während es im museum kunst palast in den vergangenen Jahren noch wesentlich clubbiger zuging, stehen in diesem Jahr eher funkige und jazzige Töne im Vordergrund. Mario Al Dente (The Shak) geht mit diesen Sounds sogar zurück bis in die 50er und 60er Jahre, was allerdings sehr gut zur Ausstellung der Künstlergruppe ZERO passt, die in dieser Zeit sehr avantgardistische Werke geschaffen hat. Ab 22 Uhr präsentieren sich dann Jazz-Studenten aus der Gastregion Basel.

Wem es im museum kunst palast zu jazzig zugeht, kann rüber ins NRW-Forum gehen und sich neben der Vivienne Westwood Schau vor dem Museum visualisierte elektronische Musik von VLIGHT.TO ansehen und -hören. Im Schumanns im Ehrenhof, schräg gegenüber, legen bereits ab 20 Uhr die Kölner DJs und Jazz-Musiker Marcus Schmickler und Udo Moll auf und ab 23 Philp Lethen aus Krefeld, der neben dem Plattendrehen seine Fotografien zeigt.

Ein weiterer Hotspot der Museumsnacht in Sachen Musik ist der Medienhafen. Am Platz der Medien (Giga) gibt es nach Kurz- und Experimentalfilmen ab 21 Uhr Musik der Düsseldorfer Band Honeymunch. Die Formation mischt Jazz und Funk mit elektronischen Beats, Drum’n’Bass sowie Disco Beats. Direkt im Medienzentrum am Platz der Medien legt Marc Pesch den Sound von Antenne Düsseldorf auf die Plattenteller und DJ Arthur aus Frankfurt sorgt danach für den Nachschlag mit HouseSounds.

Musikalisches wird außerdem vom Reinraum e.V. an der Adersstraße / Jahnplatz geboten. Neben Lichtinstallationen legen dort ab 19 Uhr bis tief in die Nacht Falkenberg-HiFi (Johanniskirche) und DJ Frank Bauer (Pretty Vacant) elektronische Tanzmusik auf. Erwähnenswert ist außerdem noch DJ Lónard, der jeweils um 19 Uhr, 21.30 Uhr sowie um 22.30 Uhr elektronische Chansons aus Frankreich im Institut Francais auf der Bilker Straße präsentiert.

Zum Schluss noch zwei späte Highlights der Nacht der Museen. Im K21 / Ständehaus heißt es von 22.30 Uhr bis 2 Uhr am morgen „Okinava 69“. Dahinter stecken DJ Shumi und VJ Tasso, die auf der Piazza vor dem Museeum Videoanimationen und elektronische Klänge darbieten. Ab 23 Uhr gibt es im Tanzhaus NRW (Erkrather Straße) eine Party, ebenfalls mit Videoinstallationen von VJ Tim Krieger. DJ dialX (Berlin) und SMO/Rheinblut (Düsseldorf) legen Drum’n’Basss, Elektro, Jungle und Breakbeats auf die Plattenteller.

Nacht der Museen Düsseldorf, 6. Mai ab 20 Uhr, alle Museen und Locations können mit drei Shuttle-Bus-Linien erreicht werden. Im Ticketpreis von 11 Euro ist der Bus und der Eintritt in alle Locations inklusive.

Quelle: rpo