Oberkassel

Erste Blicke auf die Rheinkirmes

Oberkassel: Erste Blicke auf die Rheinkirmes Oberkassel: Erste Blicke auf die Rheinkirmes Foto: rpo, Marina Behrens
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Jedes Jahr besuchen bis zu vier Millionen Menschen die Größte Kirmes am Rhein und auch diesmal bemühen sich die Veranstalter, die Besucher mit zahlreichen Fahrgeschäften zu begeistern. Am Freitag, 15. Juli wird der Rummel am Rheinufer eröffnet.

Ganz klassisch sind auch dieses Jahr wieder Karussells, Achterbahnen und natürlich das Riesenrad auf der Rheinkirmes vertreten. Daneben gibt es aber auch viele neue Attraktionen.

Eine davon ist der im Winter 2010 restaurierte Autoscooter aus dem Jahr 1950, der den Besuchern die Möglichkeit bietet, in Nachbauten historischer Autos aus den 1970er-Jahren zu fahren. Nach einer zehnjährigen Einlagerung hatte man das Fahrgeschäft vor zwei Jahren im Emsland wieder entdeckt. Nun steht es zum ersten Mal auf der Rheinkirmes. Gleichzeitig wird der älteste Wagen des Betriebes aus dem Jahr 1933 ausgestellt.

Eine weitere Premiere erlebt auch das "Big Bamboo" von Unternehmer Robért Hempen. "Wir bieten den Besuchern eine Attraktion nach dem Prinzip 'Schau und Belustigung'. Sie werden mithilfe von interaktiven Moderatoren durch einen Parkour geführt und müssen dabei selber aktiv werden", erzählt der Betreiber. Über zwei Etagen und auf einer zehn Meter langen Hängebrücke wird der Besucher laut Hempen komplett in das Geschehen mit einbezogen. Die Besucher dürfen gespannt auf dieses neue Fahrgeschäft sein.

Am Dienstag: Die Kirmes im Aufbau Am Dienstag: Die Kirmes im Aufbau Am Dienstag: Die Kirmes im Aufbau Am Dienstag Die Kirmes im Aufbau 26 Fotos Die Betreiber des nach dem Vorbild venezianischer Bauten des 18.Jahrhunderts gestalteten "Venetian Carousel" versprechen ein Vergnügen für alle Generationen. Trotz ihrer 62-jährigen Berufserfahrung, nehmen sie dieses Jahr zum ersten Mal an der Rheinkirmes teil.

Neuerungen der diesjährigen Kirmes sind vor allem die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen. "Für die Sicherheit der Besucher geben wir dieses Jahr zwischen 150.000 und 180.000 Euro aus", erzählt Kirmesarchitekt Thomas König.

Auch der Umweltschutz hat dieses Jahr an Bedeutung gewonnen: "Bereits zum zweiten Mal werden die Fahrgeschäfte mit Ökostrom betrieben. Dadurch werden 400 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart", so Dirk Kelter von den Stadtwerken Düsseldorf, die die zusätzlichen Kosten übernehmen.

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