Open Source Festival 2009

Musikalisches Potpourri in Grafenberg

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Starker Regen drohte das „Open Source Festival 2009“ am Samstagmittag in eine Wasser- und Schlammschlacht zu verwandeln. Doch hatte Wettergott Petrus ein Nachsehen mit den Besuchern des „Festivals für aktuelle Musik“ und holte am Nachmittag auf der Grafenberger Pferde-Rennbahn die Sonne heraus. Für Stimmung auf der Bühne sorgten „The Streets“, „Tocotronic“ und viele regionale Musikgrößen und Nachwuchskünstler.

Headliner und Abschluss-Act auf der Hauptbühne waren die Indie-Rocker von „Tocotronic“. Die Hamburger kamen mit etwas Verspätung auf die Bühne und spielten vor den weit über tausend Zuschauern einen Querschnitt aus ihrem musikalischen Repertoire. Doch das Festival-Highlight auf der großen Bühne bot Mike Skinner und sein Projekt „The Streets“.

Die Briten landeten in ihrer Heimat mit zwei Alben und einer Singleauskopplung auf Platz eins der Charts und bewiesen am Samstag auch absolute Bühnentauglichkeit. Mike Skinner sang nicht nur. Er tanzte, sprang auf der Bühne herum, sprach mit dem Publikum, animierte die Zuschauer aktiv an den Songs teilzunehmen und forderte eine Festival-Besucherin sogar auf, auf die Bühne zu springen und dort zu tanzen. Und wie es bei einem guten Festival Brauch ist, verließ die junge Frau – auf Anleitung von Mike Skinner – die Bühne per „Crowd Surfing“ auf den Händen der übrigen Gäste.

Auch auf den Nebenbühnen gab es gute Stimmung. Die Techno-Legende Mark Ernestus, ein Urgestein der Berliner Szene, lieferte gemeinsam mit Tikiman sommerliche Klänge, die auch den letzten Gast von der musikalischen Vielfalt des Festivals überzeugen konnten. Doch neben internationalen und nationalen Musik-Größen gab es auch regionale Newcomer und Talente zu bestaunen, wie Emma und Lorenz Rohde aus Düsseldorf, die die „Young Talent“ Bühne rockten.

Insgesamt war das Festival trotz des nicht gerade vielversprechenden verregneten Starts ein voller Erfolg. Spätestens ab 17 Uhr fanden auch die letzten wasserscheuen Festival-Besucher den Weg zur Rennbahn nach Grafenberg.

Und wer nach 23 Uhr immer noch nicht genug von elektronischer Tanzmusik hatte, konnte per Shuttle-Bus vom Open Source Festival nach Flingern gelangen und dort weiterfeiern. Die Clubs zakk und Rotkompott füllten sich schnell mit gut gelaunten Gästen, die bis in den frühen Morgen ihre letzten Reserven hervorlockten und tanzten, als würde es kein Morgen geben.

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Quelle: rpo