Partykollaboration im Vanity in Köln

"Drunken Monsters" und "Sweet Monkeys" holen Zombie Boy

Partykollaboration im Vanity in Köln: "Drunken Monsters" und "Sweet Monkeys" holen Zombie Boy Partykollaboration im Vanity in Köln: "Drunken Monsters" und "Sweet Monkeys" holen Zombie Boy Foto: Veranstalter

Tattoos, die ihn in eine verwesende Leiche verwandeln und eine durchaus ungemütliche Art – in Fernseh-Interviews und Show-Auftritten wie bei "Germany’s Next Topmodel" macht das Model Rick Genest seinem Künstlernamen "Zombie Boy" alle Ehre. Und sich selbst damit zu einer der wohl gefragtesten "Neuentdeckungen" in der Party- und DJ-Welt. Weil sie es so richtig krachen lassen wollen, holen ihn nun auch die "Sweet Monkeys" und die "Drunken Monsters" zur gemeinsamen Party am 30. August ins Kölner Vanity.

Sweet Monkeys meets Drunken Monsters | Freitag, 30. August 2013 Sweet Monkeys meets Drunken Monsters | Freitag, 30. August 2013 Sweet Monkeys meets Drunken Monsters | Freitag, 30. August 2013 Sweet Monkeys meets Drunken Monsters // Fr 30.08.13 Vanity Club & Cuisine 82 Fotos Schon alleine lassen es die "Sweet Monkeys" aus Köln und die "Drunken Monsters" aus Düsseldorf regelmäßig mächtig Beben in den Clubs. Lange Schlange, kostümierte DJs, völlige Partyekstase und Partygäste, die die Tanzfläche nahezu abreißen – die "Drunken Monsters" um Mitgründer DJ Frizzo haben im the attic mehrmals bewiesen, dass sie wisssen wie man eine Abrissparty der Superlative feiert.

Wir waren zwar noch nie persönlich bei einer "Sweet Monkeys" in Köln oder Dortmund, aber den Fotos nach zu urteilen steht die Partyreihe aus der liebsten Nachbarstadt dem in nichts nach. Was also soll das nur für eine abgedrehte Nacht werden, wenn sich beide Partyreihen für eine Nacht am 30. August im Kölner Vanity vereinen? Oh je, wir ahnen sehr, sehr Geiles!

drunken monsters (image/jpeg) Die "Drunken Monsters" verlassen ihr Revier und kentern das Vanity.

Veranstalter Elcin und Ciki im Interview

Das Line-up klingt bereits verheißungsvoll – neben DJ Frizzo und Vogue holen die Jungs das wohl bekannteste Tattoomodell Rick Genest aka Zombie Boy hinter die Turntables. Gemeinsam mit seinem Kollegen Kav will er die Hütte abreißen – im Interview sprechen die Veranstalter Elcin und Ciki über die erste gemeinsame Party, Pläne für die Zukunft und ihre Erwartungen an Zombie Boy.

Woher kennt ihr euch untereinander und wie ist es zur Idee einer Party-Kollaboration gekommen?

Drunken Monsters | Freitag, 23. August 2013 Drunken Monsters | Freitag, 23. August 2013 Drunken Monsters | Freitag, 23. August 2013 Drunken Monsters // Fr 23.08.13 the attic 169 Fotos Ciki (Sweet Monkeys): Irgendwie kennt mittlerweile jeder jeden, sei es durch Facebook oder durch Veranstaltungen. Elcin und ich haben uns damals zufällig auf einem Geburtstag kennengelernt und da wir aus derselben Branche kommen und uns vom Hörensagen kannten, haben wir uns sofort auf Anhieb verstanden und so entstand eine starke Freundschaft.

Elcin (Drunken Monsters): Frizzo und ich kennen uns eigentlich aus jüngeren Jahren. Da wir fast am selben Tag Geburtstag haben, anfangs privat viel zusammen feierten und anschließend auch die PMG zustande kam, entschieden wir uns eines Abends dies zu erweitern und so entstand die Drunken Monsters.

Die "Sweet Monkeys" feiert ihr Comeback – nach wie vielen Jahren und warum?

Die Party hat 2010 in Köln angefangen und war einmal im Monat in den verschiedensten Clubs. Mittlerweile machen wir die Party in Dortmund, Düsseldorf, Wuppertal und Köln. Zuletzt hat die Party im April im Vanity stattgefunden.

Wie habt ihr euch für das Vanity entschieden?

Elcin: Da Frizzo und ich sehr vorsichtig sind bei der Location-Auswahl und eher exklusiv bleiben wollten, haben wir uns zunächst keine Gedanken gemacht außerhalb von Düsseldorf etwas anzugehen. Doch nach mehr als zwei Jahren in Düsseldorf waren wir der Meinung, dass wir eine neue Herausforderung brauchen. Außerdem wurde auch seitens der Gäste öfters nachgefragt, wieso wir nicht auch in anderen Städten Veranstaltung haben. Für uns kam in Köln nur das Vanity in Frage - das kann jeder sofort nachvollziehen, der einmal im Vanity feiern war.

Könnt ihr euch vorstellen, auch in Düsseldorf eine gemeinsame Party zu machen? Oder gibt es sogar schon Pläne?

Drunken Monsters | Freitag, 21. Juni 2013 Drunken Monsters | Freitag, 21. Juni 2013 Drunken Monsters | Freitag, 21. Juni 2013 Drunken Monsters // Fr 21.06.13 the attic 206 Fotos Ciki: Ja, wieso nicht :-)

Elcin: Düsseldorf wird immer schwieriger und die Veranstaltungsszene ist meiner Meinung nach überschwemmt, aber falls etwas cooles wie "Zombie Boy" zum Angebot steht, wäre dies natürlich eine Überlegung wert.

Welches Wort beschreibt die "Drunken Monsters" am besten und welches die "Sweet Monkeys"?

Elcin & Ciki: Wie man schon den Namen entnehmen kann: Die einen sind "drunk" und die anderen sind "sweet". Wobei Ciki eigentlich auch ein Affe ist :-)…

Vom Tattoo-Model zum DJ – Zombie Boy ist einer von vielen, die auf den Zug des DJing mit aufspringen. Zieht manchmal einfach der Name oder wie konntet ihr euch davon überzeugen, dass er auch wirklich was drauf hat?

Drunken Monsters | Freitag, 19. April 2013 Drunken Monsters | Freitag, 19. April 2013 Drunken Monsters | Freitag, 19. April 2013 Drunken Monsters // Fr 19.04.13 the attic 147 Fotos Ciki: Um ehrlich zu sein, finden wir die Person "Zombie Boy" an sich sehr interessant. Schon jetzt fragen uns viele, wie er so ist und ob der echt so arrogant ist, wie in den Medien berichtet wird. Aber keine Sorge, falls seine Musik nicht so gut ist, haben wir mit Frizzo und Vogue ja noch zwei starke DJs mit im Boot ;-).

Elcin: Naja, wie wir alle kannten wir ihn zunächst nur aus Berichten und Interviews. Dies machte uns alle neugierig. Wie unglaublich mutig, seinen Körper dermaßen zu tätowieren. Eines Tages hat mir Riccardo Ballarino (Anm. d. Red.: Partyveranstalter) von ihm erzählt und dass er vorhabe ihn zu buchen. Da hab ich nicht lange gezögert und auch Interesse an einem Booking gezeigt. Vorerst waren wir ein wenig skeptisch, ob es sich lohnt, so ein teures Booking umzusetzen ohne zu wissen, wie er bei unserem Publikum ankommen würde. Doch wie es sich gezeigt hat, haben wir alles richtig gemacht.