Rollende Theken fahren vorerst weiter

Bierbike-Betreiber legen Berufung ein

Rollende Theken fahren vorerst weiter: Bierbike-Betreiber legen Berufung ein Rollende Theken fahren vorerst weiter: Bierbike-Betreiber legen Berufung ein Foto: Thomas Bußkamp

Bis eine Entscheidung über ein Verbot der so genannten Bierbikes auf Düsseldorfs Straßen fällt, könnte es noch Monate dauern. Zwei Betreiber der Party-Fahrzeuge haben beim Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster Berufung eingelegt.

In den kommenden Wochen werde das OVG entscheiden, ob die Berufung zugelassen wird, so der Pressedezernent des Gerichts, Ulrich Lau. Falls ja, dürfte es mehrere Monate dauern, bis über ein mögliches Verbot der Bierbikes entschieden ist.

Im Oktober hatte das Verwaltungsgericht Düsseldorf zugunsten der Stadt entschieden, die die Bikes nur noch mit einer Sondergenehmigung auf die Straße lassen will. Doch diese Regelung gilt erst, wenn das Verbot rechtskräftig ist - also dann, wenn über die Berufung entschieden ist.

Udo Klemt vom Betreiber "Bierbike" zeigt sich optimistisch: "Dass die Berufung zugelassen wird, halten wir für nahezu sicher. Wenn das passiert, glaube ich nicht, dass es in diesem Jahr noch eine Entscheidung geben wird. So lange fahren wir weiter."

Derzeit ist die Nachfrage nach Bierbike-Fahrten wegen der Kälte gering, doch die Anbieter rechnen damit, dass die Zahl der Fahrten im März wieder deutlich steigen wird. Die rollenden Theken hatten bei Anwohnern und Autofahrern für Ärger gesorgt, Gegner sehen in den Bierbikes ein gefährliches Verkehrshindernis. Zudem gab es Beschwerden über betrunkene Passagiere, die entlang der Strecke in Parks uriniert hatten.

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Quelle: rpo