"Sodom und Gomorra"

Die Veranstalter im Interview: "Inkognito" feiert zweite Party am 1. März

"Sodom und Gomorra": Die Veranstalter im Interview: "Inkognito" feiert zweite Party am 1. März "Sodom und Gomorra": Die Veranstalter im Interview: "Inkognito" feiert zweite Party am 1. März Foto: Mr. Z

Seit dem Opening im September 2013 ist knapp ein halbes Jahr vergangen - nun haben die Macher der "Inkognito" wieder in halb Düsseldorf ihr Logo verbreitet, einige werden es bereits entdeckt haben. Am 1. März, also am Karnevalssamstag, soll die zweite Ausgabe der polarisierenden Event-Reihe steigen - die Location bleibt auch dieses Mal wieder geheim und unter dem Motto "Sodom & Gomorra" soll es noch eine Spur pikanter als gewohnt werden. Im Interview mit TONIGHT.de sprechen die Veranstalter über kleine Neuerungen am Konzept und Gründe für die lange Pause.

Seit der letzten "Inkognito" sind mehr Monate vergangen als angekündigt. Woran lag das?

Mit dieser Frage sind wir in den vergangenen Monaten geradezu bombardiert worden. Wir mussten einige Kämpfe mit dem Amt austragen und sind (vorerst) nur knapp einem Verbot der Veranstaltung entgangen. Es geht also erst einmal weiter!

Ihr habt ein bisschen am Konzept gefeilt – zum Beispiel gibt es bei "Missachtung des Dresscodes" nun eine "Strafe" in Form von zehnfachem Eintritt statt dreifachem. Wie kommt es dazu?

Der Wunsch nach strengerem Dresscode kommt von unseren Gästen, die sich wirklich viel Mühe mit Ihren Outfits geben. Bei unserem Opening dachten wir, der dreifache Eintritt würde als kleine „Erziehungsmaßnahme“ ausreichen, aber weit gefehlt. Es gab zu viele, die dennoch zu „gemäßigt“ gekleidet waren und die der erhöhte Eintritt nicht abgeschreckt hatte. Ab sofort gibt es eine Doorbitch, an der unsere Gäste vorbei müssen. Sie gibt auf der Inkognito-Website jede Menge anregende Beispiele, wie man sich perfekt einkleiden kann. Als „Notfallschirm“ wird es am Abend einen Last-Minute-Shop geben, wo es in begrenzter Stückzahl passende Outfits oder Accessoires zu erwerben gibt.

Gibt es außerdem noch Neuerungen, auf die sich eure Gäste freuen können?

Ja, zum Beispiel bieten wir unserem Gast eine erhöhte Diskretion. Unsere Location verfügt über einen großen, nicht einsehbaren Parkplatz, der es unseren Gästen ermöglicht, direkt im Outfit anzureisen. Ansonsten können sie auch unseren Fitting-Room nutzen. Die Location wird nur noch unseren Mitgliedern mitgeteilt. Vollkommen neu wird das Sounderlebnis werden! Wir outen uns hiermit an dieser Stelle als Klang-geile Soundfetischisten! In der nächsten Location ist ein spezielles Soundsystem verbaut, so ziemlich das Beste, was man für Geld kaufen kann. Ein High-End Hochgenuss!

Die zweite Inkognito steigt am Karnevalssamstag – warum habt ihr gerade das Datum gewählt?

Das Datum bietet unseren Gästen die Chance, noch mutiger zu sein, was das Outfit anbelangt. An Karneval ist die Nachbarschaft auch nicht irritiert, wenn ein Polizist mit freiem Oberkörper und eine Domina zusammen ins Auto steigen. Es sei noch erwähnt, dass zum Beispiel ein Krankenschwester-Outfit allein nicht ausreicht! Trägt die Krankenschwester aber sexy Heels, Strapse und präsentiert ein tolles Dekolleté, dann ist der Dresscode vorbildlich erfüllt.

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Euer aktueller Pressetext verlautet, dass es noch „pikanter“ werden soll, beim Dresscode fallen Begriffe wie „Pin-Up, Fetisch, viel nackte Haut“ – auch das Motto "Sodom & Gomorra" geht in diese Richtung. Wolltet ihr nicht eben diese Richtung nicht einschlagen, um nicht als „Porno-Party“ abgestempelt zu werden?

Richtig! Eine „Porno-Party“ allein wäre uns viel zu langweilig, das lässt sich auch unschwer an unserem Guerilla-Marketing ablesen. Die „Inkognito“ hat gerade einen Schreiner beauftragt, weil sie in den üblichen Schubladen namens „Fetisch-Event“, „Porno-Party“, „Maskenball“ oder „Electro-Party“ keinen Platz findet. Fetisch, sexy, wild und bunt – das ist die „Inkognito“.

Beim Opening gab es lebendige Pferde und Performer – auf welche „pikanten“ Specials dürfen sich die Partygäste am 1. März freuen – könnt ihr da schon was verraten?

Das bleibt unser Geheimnis! Wer dabei sein will, kann sich hier online bis zum 24. Februar anmelden.

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