Wehrhahn bis Rathaus

Der große Weihnachtsmarkt-Test

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Düsseldorf: Der große Weihnachtsmarkt-Test: Die Auflösung Düsseldorf: Der große Weihnachtsmarkt-Test: Die Auflösung Düsseldorf: Der große Weihnachtsmarkt-Test: Die Auflösung Düsseldorf Der große Weihnachtsmarkt-Test: Die Auflösung 8 Fotos Vom Wehrhahn bis zum Rathaus können die Besucher in Düsseldorf zwischen sieben verschiedenen kleinen Märkten wählen. Beim Rundgang überzeugen nur zwei davon nicht. Unter mehreren Spitzenreitern gibt es einen klaren Sieger.

Weihnachtsmärkte gibt es wohl in jeder Stadt. Aber dass der Düsseldorfer etwas Besonderes ist, zeigen Jahr für Jahr die Besucherzahlen. Und es soll sogar Kölner geben, die dem Düsseldorfer Weihnachtsmarkt den Vorzug geben. Dass die Zahl der Händler um 20 auf 229 zurückgegangen ist, hat dem Angebot keineswegs geschadet. Dazu sorgt die Aufteilung der Stände an verschiedenen Orten mit jeweils eigener Gestaltung für Abwechslung. Was die Besucher an den Standorten in der Stadt erwartet, zeigt diese Übersicht.

Schadowstraße Wegen den Bauarbeiten für die Wehrhahn-Linie haben die Buden dort immer noch einen schweren Stand. Wer beim Shoppen auf der Einkaufsmeile eine Pause einlegt, kann sich dort gut mit Essen und Trinken versorgen, für Kinder gibt es auf der Ecke zur Liesegangstraße ein kleines Karussell.

Gründgensplatz Ein Markt, dem man mehr Besucher als in den vorigen Jahren wünscht. Atmosphäre schaffen die urigen Holzhütten, von denen einige auch Ausgefalleneres anbieten. So gibt es Schokolade in der Form von Telefonwählscheiben, Schrauben und anderen Gegenständen aus dem Baumarkt zu kaufen. Für das junge und junggebliebene Publikum gibt es fröhlich-bunte Holzschilder und Teelicht-Halter mit Sprüchen zu kaufen. Winterlicher Spaß verspricht die 450 Quadratmeter große Eislauffläche, auch hier gibt es für die Kleinen ein Karussell.

Schadowplatz Der Markt, der schon in den vorigen Jahren zu der Spitzengruppe zählte, hat noch einmal zugelegt. Weihnachtliche Atmosphäre schaffen die Tannenzweige auf den Dächern der Hütten. Beim kulinarischen Angebot herrscht eine große Vielfalt, und der Platz ist vergleichsweise großzügig angelegt, so dass die Besucher dort auch gut essen können. Neben dem Karussell gibt es für Kinder nebenan im weißen Zelt ein Kasperletheater, täglich um 15 und um 17 Uhr. Immer dienstags können sich Kinder zu Zauberwesen schminken lassen (14 und 16 Uhr, jeweils eine Stunde).

Carschhaus Wer an der Heinrich-Heine-Allee aus der Straßenbahn steigt, geht nur einige Schritte zum Engelchenmarkt. Der verfügt über ein gutes und breites Angebot – vom Elsässischen Flammkuchen bis zum modischen Accessoire für Hunde. Die laute Musik im Glühweinpavillon ist allerdings nicht jedermanns Sache.

Wilhelm-Marx-Haus Wer schöne Verpackungen und edle Seifen sucht, wird hier fündig. Der Sternchen-Markt mit seinen weiß-bläulichen Lichtern ist eher bei Insidern beliebt und wird von Ortsunkundigen leicht übersehen.

Flinger Straße Besonderheiten sind die Glühweinpyramide am Anfang der Flinger Straße mit Figuren von Beuys bis Heino. Ebenfalls erwähnenswert ist der Stand mit Stollen aus dem Erzgebirge. Auch Namensstempel und -schilder ragen aus dem Angebot heraus. Im Verlauf der Altstadtgasse mit den vielen Läden für junge Mode dicht an dicht, kommt die rechte Weihnachtsstimmung nicht auf.

Marktplatz Auch in diesem Jahr hat uns der Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus am meisten überzeugt – was daran liegen kann, dass der Marktplatz, wie der Name schon sagt, ein toller Standort ist. Über den Anblick der großen Krippe freuen wir uns genauso wie über das nostalgisch anmutende, fast 100 Jahre alte Kinderkarussell. Sehr ausgefallen ist der Stand des Schmiedes, der mit Hilfe seiner Handwerkskunst filigrane Rosen schmiedet und die Kohlen am Glühen hält, um seine Arbeit vorzuführen. Auch dicke solide Wollsocken und traditionelles Blechspielzeug kommen gut an.

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Quelle: rpo