„Wir erfinden uns gerade neu!“

Zehn Jahre Gare du Neuss – so geht’s mit der Eventlocation weiter

„Wir erfinden uns gerade neu!“: Zehn Jahre Gare du Neuss – so geht’s mit der Eventlocation weiter „Wir erfinden uns gerade neu!“: Zehn Jahre Gare du Neuss – so geht’s mit der Eventlocation weiter Foto: Gare du Neuss
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Sie ist ein echtes Schmuckstück: Die Location in den alten Güterhallen hinter dem Neusser Hauptbahnhof - am 26. September steht das Zehnjährige an! Im Interview erzählt Kay Schlossmacher, wie sich so ein Jubiläum in Zeiten der Corona-Pandemie gestaltet, worauf sich die Gäste freuen können und was er sich für das nächste Jahr wünscht…

Zehn Jahre Gare du Neuss – das Jubiläum fällt in eine für die Veranstaltungsbranche besonders schwere Zeit. Wie geht’s dir da als Betreiber?

Kay Schlossmacher: Eine Eventlocation zu betreiben, ist natürlich immer eine Herausforderung – gerade wenn sie so aufgeteilt ist wie meine mit Trödelmärkten, Messen, Hochzeiten und Corporate-Events. Wir haben uns in den letzten zehn Jahren schon dreimal neu erfunden und machen dies jetzt zum vierten Mal, da uns durch die Krise tatsächlich alle vier Standbeine auf einmal weggebrochen sind.

KayNadja Schlossmacher (image/jpeg) Betreiber Kay Schlossmacher mit seiner Frau Nadja.

Während der Sommermonate habt ihr das Pop-Up Bistro „Depot Cuisine“ ins Leben gerufen, das Konzept kam bei den Gästen super an. Hast du mit dem Erfolg gerechnet – und wird es eine Fortsetzung geben?

Obwohl wir uns der guten Küche und der schönen Location bewusst waren, hatten wir mit diesem Erfolg nicht gerechnet. Wir haben uns riesig über den Support von so vielen Freunden und (neuen) Stammgästen gefreut.

Zum Zehnjährigen lassen wir am 26. September das Depot Cuisine noch einmal aufleben – der Abend war im Nu ausverkauft. Im Sommer 2021 werden wir es dann an diversen Sonntagen mit Essen, Live-Band und Tanz kombiniert erneut starten.

Depot Cuisine (image/jpeg) Schlemmen in der Abendsonne: Das Depot Cuisine lockte im Sommer viele Gäste auf die Terrasse.

Mittlerweile finden im Gare du Neuss wieder die ersten Trödelmärkte statt – wie ist das Feedback der Gäste?

Das Feedback war durchweg positiv. Auch das Ordnungsamt Neuss war zweimal zur Kontrolle vor Ort und hat uns für unsere professionelle und vorbildliche Durchführung gelobt.

Neu bei euch ist das Gänseessen im November und Dezember. Kannst du uns dazu noch mehr verraten?

An den Donnerstagen im November und Dezember machen wir jeweils ab 18 Uhr ein schönes Rock & Punk-PopUp-Gänseessen mit – zur Lebzeit – glücklichen Gänsen sowie einer vegetarischen Variante. Was es genau an Gaumenfreuden gibt, findet ihr auf unserer Homepage.

Akustisch begleiten uns „Opa“ (Stadion-DJ von Fortuna Düsseldorf) und Hubi 40 (Radio Rakete/Sojus7). Am 26. November haben wir mit „Gans in Vinyl“ ein Special mit Thomas & Boris (Pauls in Vinyl). Musikalisch wird natürlich alles im Hintergrund passieren – das Essen und die Unterhaltung stehen im Vordergrund.

Gare du Neuss X-Mas (image/jpeg)

Wenn du auf die zehn Jahre zurückblickst: Was ist dein persönliches Highlight? Und was wünscht du dir für das kommende Jahr?

Von der Entstehung des Gare du Neuss bis heute hänge ich nun schon seit 13 Jahren an dem alten Güterbahnhof in Neuss und irgendwie ist dieser meine persönliche „Sagrada Familia“ geworden. Es gab unzählig viele tolle und auch schwere Momente, dass ich auf keinen besonderen zurückgreifen kann und möchte.

Eine ganz besondere Freude machen mir die Zeilen von meinem Freund Dieter Schnitzler, die ich hier sehr gerne veröffentliche. Für das nächste Jahr wünsche ich mir, dass wir wieder unbeschwert tanzen dürfen – ich hätte nicht gedacht, dass mir das so fehlt.

ZitatGareduNeuss (image/png)