Rummel 2.0 in Zeiten von Corona

“Oh wie schön ist Düsselland!”

Rummel 2.0 in Zeiten von Corona: “Oh wie schön ist Düsselland!” Rummel 2.0 in Zeiten von Corona: “Oh wie schön ist Düsselland!” Foto: Veranstalter / Düsseldorf TONIGHT

Über vier Wochen, vom 26. Juni bis zum 26. Juli, entsteht auf dem Freigelände der Messe Düsseldorf eines der einzigartigsten Kirmes-Konzepte des Jahres. Wir zeigen, was euch im sogenannten “Pop-Up Freizeitpark” erwartet, wie teuer der Eintritt ist und wie die Veranstalter mit der Corona-Krise umgehen.

Update, 29. Juni 2020: Wichtige Info! Mittlerweile gibt es im Düsselland auch Tageskassen am Haupteingang. Die Tickets müssen also nicht mehr zwingend vorab online gebucht werden.

Ursprünglicher Beitrag:

Damit das alles in Zeiten von Corona reibungslos funktioniert, müssen entsprechende Maßnahmen her: Kirmes und Corona scheinen auf den ersten Blick keine Kombination zu sein, die auch nur irgendwie miteinander auskommt.

Für die Schausteller ist das Düsselland einer der wichtigsten Rettungsanker des Jahres - kaum eine andere Branche wurde so hart von der Corona-Krise getroffen. Mit der Absage der Düsseldorfer Rheinkirmes im Juli sah es insbesondere für den Sommer extrem düster aus, hier soll das “Düsselland” nun einspringen.

In einer Pressekonferenz stellten Riesenrad Betreiber Oscar Bruch und Oberbürgermeister Thomas Geisel das Konzept hinter dem Düsselland gemeinsam vor, wobei Bruch betonte: “Die Düsseldorfer haben sich während des Shutdowns sehr diszipliniert verhalten. Abstand wurde gehalten, Masken getragen, die Hygienehinweise beachtet. Jetzt ist es an der Zeit wieder ein bisschen Spaß zu haben.”

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Masken auf, Augen zu und ab damit!

Mit Spaß allein ist es natürlich nicht getan: Auch im Düsselland gelten strenge Regeln, welche den Ablauf nach geltenden Hygiene- und Abstandsregeln gewähren sollen. So ist der gesamte Freizeitpark praktisch als Einbahnstraße konzipiert: Wer auf der Düsseldorfer Rheinkirmes aufgrund der Massen an Menschen genervt ist, die einem immer wieder entgegen kommen, der wird hier endlich mal durchatmen können.

Apropos “atmen”: Natürlich ist das Tragen einer Schutzmaske im Düsselland ab 6 Jahren Pflicht und sollte insbesondere auch auf den über 20 Attraktionen beachtet werden. Dass die Anzahl der Besucher nicht Überhand nimmt, gewährt der Vorverkauf von Online-Tickets: Von Montag bis Freitag zahlt ihr 8, Samstag und Sonntag 10 Euro für den Zugang zum Messegelände. Dafür sollen die Fahrgeschäfte deutlich günstiger daherkommen - wir sind gespannt und würden uns freuen, tippen aber gleichzeitig auch ein wenig auf ein “Achtung, PR-Gewäsch!”.

Übrigens ist selbst die Aufenthaltsdauer begrenzt: Jeder “Slot” ist für zweieinhalb Stunden festgesetzt, unter der Woche wählt ihr zwischen 13 bis 15:30 Uhr, 16 bis 18:30 Uhr und die Nachtschwärmer von 19 bis 21:30 Uhr. An Samstagen dürft ihr zudem noch etwas früher rein (10 bis 12:30 Uhr), an Sonntagen geht’s von 11 bis 13:30 Uhr, von 14 bis 16:30 Uhr und von 17 bis 19:30 Uhr auf die Karussells und an die Buden.

Party-Highlights Die besten Bilder der Rheinkirmes 2019 183 Fotos

Keine Maßnahmen gegen Adrenalin-19

Dass die Attraktionen im Düsselland ständig desinfiziert werden, daran könnten sich bestimmt auch Besucher einer “normalen” Kirmes gewöhnen. Zu den Highlights vor Ort gehören die bereits von der Rheinkirmes bekannten Attraktionen wie das 55 Meter hohe Riesenrad “Bellevue”, die “Alpina Bahn”, die immens populäre “Wilde Maus” und die neue Wildwasserbahn “Auf Manitus Spuren”.

Wer mit seinen Kindern einen spaßigen Tag verbringen will, der darf sich ebenfalls freuen: Im eigenen “Kinderland” gibt es die perfekten Alternativ-Karussells für die kleinen Gäste, zudem locken Auto-Scooter, Kristallpalast, das Venetianische Pferdekarussell und das von der Rheinkirmes bekannte Kettenkarussel “Wellenflieger”.

Cool: Die Hochseiltruppe Geschwister Weisheit ist auch am Start und präsentiert im Düsselland Europas höchste Motorrad- und Hochseilshow. Wer sich selbst nicht in die Höhe wagen will, der kann den Profis dabei zuschauen, wie man sich in 40 Metern Höhe eindrucksvoll bewegen kann.

Düsselland (image/jpeg)

Ihr seid eher der “Geschüttelt, nicht gerührt”-Typ? Dann schaut doch mal beim Klassiker “Break Dance” vorbei, dreht eine Runde mit “Octopussy”, oder versucht euch an der hydraulischen Drehscheibe “High Empress”. Absolute Adrenalinjunkies hingegen klettern in die Überkopf-Schaukeln “Flip Fly” und den G-Kräfte-zehrenden “Fighter”. Insbesondere bei letzteren ist es dann vielleicht doch von Vorteil, dass im Düsselland kein Bier ausgeschenkt wird.

Richtig gelesen: Bier und Partyzelte sind in Zeiten von Corona natürlich weiterhin Tabu. Immerhin gibt es auf dem Gelände einige “Leckerlis” wie Churros, Crepe und (natürlich!) gebrannte Mandeln. Hungrig muss sicher niemand durch das Düsselland ziehen.

WICHTIG: Das Mitführen von Speisen und Getränken (ausgenommen Babynahrung) im Düsselland ist euch nicht gestattet. Zudem herrscht auch ein grundsätzliches Taschenverbot auf dem Gelände, mit der Ausnahme von Hand- und Wickeltaschen.

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So kommt ihr ins Düsselland

Der Zutritt ins Düsselland erfolgt über den Eingang Nord der Messe Düsseldorf - dank der Drehkreuze können die Besucher dort auch gezählt werden. Bitte beachtet in jedem Fall die Abstandsregel von 1,5 Metern - und packt euch am besten gleich mehrere Schutzmasken ein, falls ihr mal eine verlieren solltet (was auf einigen “schnellen” Attraktionen sicher nicht unüblich sein wird!).

Tickets bestellt ihr vorab online unter https://duesselland.ticket.io/ - hier entscheidet ihr euch auch gleich für einen Zeitslot.

Die Anreise ist aufgrund der Location denkbar einfach: Die Straßenbahnlinien U78 und U79, sowie der Bus 722 bringen euch direkt zur Messe - meist am besten vom Hauptbahnhof aus, oder von der "Heinrich-Heine-Allee" (Altstadt).

Navigationsgeräte füttert ihr mit der Adresse “D-40474 Düsseldorf, Am Staad (Stockumer Höfe)”, wobei die A44 direkt an der Messe entlang führt: Über die Ausfahrt 29 (Messe/Arena) geht es dann auf den Großparkplatz P2, der für das Düsselland vorbereitet wird.

Weitere Infos findet ihr über die offizielle Homepage https://duesselland.de/

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