A wie Ankle Boots bis L wie Layerlook

Das Mode-Lexikon Teil 1: Sprichst du Fashion?

A wie Ankle Boots bis L wie Layerlook: Das Mode-Lexikon Teil 1: Sprichst du Fashion? A wie Ankle Boots bis L wie Layerlook: Das Mode-Lexikon Teil 1: Sprichst du Fashion? Foto: TONIGHT.de
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Wenn ihr euch Wedges am besten mit Sourcream vorstellen könnt und euch beim Gedanken an Bermudas sofort Palmen und weißer Sandstrand in den Sinn kommen, dann solltet ihr jetzt unbedingt weiterlesen! Wir klären euch mit diesem ersten Teil unseres Fashion-Lexikons in Sachen Mode von "A wie Ankle Boots bis L wie Layerlook" auf!

+ A +

Ankle Boots: Bezeichnung für eine Schuhform zwischen Pumps und Stiefeletten. Sie sind maximal knöchelhoch - daher der Name: "ankle" steht für Knöchel/Fußgelenk.

Avantgarde: Darunter versteht man Vorreiter bzw. Wegbereiter einer bestimmten Idee. In der Fashion-Welt betrachtet man Mode als avantgardistisch, die sich von vorherrschenden Trends abwendet und deren Designer selbst neue setzt.

+ B +

beanie (image/jpeg) B wie Beanie Beanie: Eine "überlange" Mütze - ähnlich einer Pudelmütze, allerdings ohne den Bommel.

Bermudas: Mit diesem Begriff beschreibt man kurze, weite und knielange Shorts. Der Name stammt tatsächlich von den Bermudainseln, wo die Hosen auch von Polizisten getragen werden.

Biker Boots: An den Look funktioneller Motorrad-Stiefel angelehnt. Typische Elemente sind breite Riemen, Metallschnallen, Nieten und eine derbe Sohle.

Boho: oder Bohemian ist eine Bezeichnung für einen Modestil aus den 70ern, der von Hippie-Elementen geprägt ist. Typisch für diesen Stil sind die freie Kombination von Stoffen und Mustern, florale Designs, Fellwesten und bunte Tuniken.

oversized (image/jpeg) B wie Boyfriend-Look Boyfriend-Look: Er bezeichnet von der Männermode inspirierte, überweite Kleidungsstücke mit femininen Details. Charakteristisch sind vorallem Jeans und Shirts, die zu schmalen Kleidungsstücken kombiniert werden und den Eindruck vermitteln sollen "vom Freund geborgt zu sein".

Budapester: Robuster, androgyner Anzugschuh der seit dem 19. Jhd. in Budapest hergestellt wird. Typisch für ihn ist das charakteristische Lochmuster.

+ C +

Chino: Eine leichte, lässig geschnittene Hose, die (sowohl von Männern, als auch Frauen) meist im Sommer getragen wird. Ursprünglich wurde sie aus Chino-Twill gefertigt.

Clutch: Eine der beliebtesten Abendtaschen, die sich durch ihre kleine, handliche Größe und den fehlenden Henkel auszeichnet. Der Name stammt vom englischen Verb to clutch, was so viel wie „umklammern/zugreifen“ bedeutet.

Cut Outs Festival Style (image/jpeg) C wie Cut Outs Cut Outs: Die englische Bezeichnung für "Ausschnitte" bezeichnet nicht das Dekolleté, sondern beabsichtige Löcher in der Kleidung zu dekorativen Zwecken - zum Beispiel in Kleidern und Tops.

+ D +

Dandy-Look: Kombination maskuliner mit femininen Elementen. Herrenhosen, Hemden, Jackets, kleine Westen, Hüte und Herrenschuhe werden aus der Männer-Garderobe "ausgeborgt" und mit zarten, weiblichen Items kombiniert: Sexy Lingerie unter der weiten Bluse oder High Heels zur Anzug-Hose.

Dufflecoat: Kurzer Mantel mit Kapuze, Lederbesatz, aufgesetzten Taschen und Knebelverschlüssen.

+ E +

Espandrilles: Dieser Slipper-Schuh stammt aus Spanien und Südfrankreich. Kennzeichnend für ihn ist sein Material, das meistens aus Leinen oder Baumwolle besteht.

ethno (image/jpeg) E wie Ethno-Stil Ethno-Stil: Dieser Modestil (ethno für "Volk") bezeichnet Mode, die aus fremden Ländern und Kulturen stammt oder deren Elemente aufweist - beispeilsweise indianische Muster auf Shirts, Turbane oder Holzschmuck.

+ F +

Fake Fur: Die englische Bezeichnung für Kunst-Pelz, der zwar aussieht wie Tierfell, aber zu Hundert Prozent aus synthetischen Materialien besteht.

Flats: Im Allgemeinen ein Begriff für flache, lässige Schuhe.

fake fur (image/jpeg) F wie Fake Fur Frou Frou: Ursprünglicherweise beschreibt der Begriff ein bestimmtes Geräusch, nämlich das bewusst eingesetzte Rascheln von mehrlagig-genähten Unterröcken (meist aus Tüll). Heute ist mit "Frou Frou" jede Art von verspielter Dekoration - Rüschen, Schleifen & andere Verzierungen - gemeint.

+ G +

Gypsy-Stil: Abgeleitet vom englischen Wort gypsy für "Zigeuner" vereint dieser Modestil Elemente wie bodenlange Röcke, Kopftücher, florale Drucke und goldene Münzen als Verzierung.

+ H +

Haute Couture: Zu Deutsch die "gehobene Schneiderei" stellt das Gegenstück zur "Prêt-à-porter" Mode dar und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von dem Engländer Charles Frederick Worth geprägt. Haute Couture-Stücke sind in Handarbeit gefertigte Unikate, die heute nur noch für den „Laufsteg“ designt werden und als künstlerische Werbung der Modehäuser und Designer dienen.

Hobo Bag: Diese sichelförmige Tasche mit langem Schulterriemen wird meist aus weichem Material gefertigt, wodurch sie entsprechend knautschig ist und in sich zusammen sinkt, wenn man sie abstellt. (hobo ist englisch für "Landstreicher")

+ I +

ikat (image/jpeg) I wie Ikat Ikat-Muster: Beschreibt eine sehr alte Webmethode aus Malaysia. Einzelne Garnfäden werden bunt eingefärbt und lassen so am Ende des Webprozesses geometrische Muster auf dem Stoff entstehen. Heutzutage auch als abstrakter Print sehr beliebt.

+ J +

Jeggings: Eine sprachliche Wort-Neuschöpfung aus "Jeans" und "Leggings", die eine Leggings bezeichnet, die optisch an eine Jeans erinnert.

Jodhpurhose: Diese knöchellange Hosenform wurde nach der gleichnamigen indischen Stadt benannt. Sie ist an den Innenseiten mit einem abriebfesten Material (z.B. Leder) besetzt und wird unterhalb der Knie etwas weiter. Oft wird sie als Reithose getragen.

Jumpsuit: Ursprünglich stammt der Jumpsuit (auch Overall genannt) aus der funktionellen Arbeitsbekleidung. Heute gibt es den Einteiler in vielen Varianten, Materialen, Formen und Farben, die ihn sogar für abends tauglich machen.

+ K +

wedges (image/jpeg) K wie Keilabsatz Keilabsatz: Bezeichnung für einen keilförmigen Schuhabsatz, der meist aus Holz oder Kork und oft in Verbindung mit einer Plateausohle gefertigt ist. Auch bekannt unter dem englischen Namen Wedges.

Kitten Heels: Pumps oder Sandaletten mit kleinem Pfennigabsatz, der nicht höher als fünf und nicht niedriger als drei Zentimeter sein darf. Besonders beliebt waren die Heels in den 50er Jahren.

+ L +

Layerlook: oder auch "Lagenlook" genannt, bezeichnet das Tragen mehrere Kleidungsstücke wie Jacken, Pullover, Schals und Westen, übereinander.

Loafer: Bezeichnet einen Collegeschuh mit kleinem Absatz.

Im zweiten Teil des "Mode-Lexikons" erfahrt ihr die wichtigsten Mode-Begriffe von "M wie Mary-Janes bis Z wie Zigarettenhose".