Wer hat an der Uhr gedreht?

Armbanduhren Trends und Tipps

Wer hat an der Uhr gedreht?: Armbanduhren Trends und Tipps Wer hat an der Uhr gedreht?: Armbanduhren Trends und Tipps Foto: Shutterstock.com

Jetzt wo es langsam in Richtung "Sommer" geht, werden auch die Klamotten wieder kürzer - und unter den Ärmeln kommen im besten Fall stylische Armbanduhren zum Vorschein. Wir zeigen euch, welche Uhren euch in diesem Jahr am besten schmücken - und dabei keine Unsummen kosten.

Zugegeben: Seitdem jeder ein Handy bei sich hat und die Zeit auch darauf ablesen kann, sind Armbanduhren eher zu einem modischen Statement verkommen, als tatsächlichen Nutzen zu bieten. Immerhin sind sich viele Leute noch immer einig darüber, dass man den Charakter seines Gegenübers ganz hervorragend über seine Armbanduhr ablesen kann - und damit meinen wir jetzt nicht "Boah, voll der 12 Uhr Typ", sondern eher "He, der ist locker drauf!" oder "Was für ein Pseudo-Hipster" und "Ich hoffe der schlägt mir mit DER Uhr nicht ins Gesicht!".

In unserer Fotostrecke haben wir 20 Highlights (8 für Damen, 8 für Herren, 4 Unisex) für euch zusammengefasst, welche meist deutlich unter der magischen 200 Euro Marke bleiben und somit möglichst viel Style für möglichst wenig Schotter bieten.

Diese Marken liegen im Trend 20 stylishe Uhren-Tipps 21 Fotos

Stoffarmbänder und klarer Stil

Einer der größten Trends der letzten Zeit: Stoffarmbänder. Hierzulande losgetreten von "Germany's Next Top Model" im Jahr 2015, haben es sich die primär von Daniel Wellington vertriebenen Uhren an so einigen Handgelenken bequem gemacht. Die Konkurrenz kopiert den Stil derweil gerne - aktuell beispielsweise Casio mit den "MTP-E113L"-Modellen der Casio Collection.

Daniel Wellington (image/jpeg)

Daher verwundert es nicht, dass auch der generelle Trend eher in Richtung "klare Linien, simple Ziffernblätter und möglichst schmale Gehäuse" geht. Ob Daniel Wellington, CLUSE, Skagen, Esprit, Fossil oder das holländische Watch-Brand Oozoo - schlichtes Design mit einigen individuellen Noten ist angesagt.

Oozoo (image/jpeg)

Abseits der klaren Linien hat sich noch ein weiterer Trend wieder durchgesetzt: Mechanische Uhren, welche einen detaillierten Blick auf ihr Innenleben gestatten, werden 2017 vermehrt getragen.

Die Größe spielt kaum eine Rolle mehr

Insbesondere Herrenuhren dürfen auch 2017 gerne mal in der XXL-Version mit Gehäusedurchmessern von bis zu 51mm daherkommen. An die Größe von einigen Diesel-Uhren kommt dabei kaum ein Konkurrent heran - hier lautet der Leitspruch wohl "Wer's mag!".

Übrigens greifen auch Frauen immer öfter zu größeren Uhren: Ein klares Statement am Handgelenk und meist ein Zeichen für viel Selbstvertrauen.

Generell lautet aber auch bei der Größe der Uhr: Hauchdünne und flache Gehäuse werden 2017 bevorzugt getragen - und wirken meist, das entsprechende Handgelenk vorausgesetzt, um einiges stilvoller.

Diesel (image/jpeg)

Roségold liegt im Trend

Farblich ist weiterhin fast alles erlaubt, wobei die Zeiten der grellen "Ice Watch"-Neon-Farben 2017 deutlich zurückgehen: Hier und da sieht man noch eine solche Uhr aufblitzen, ansonsten beherrschen eher metallene Töne das Bild in der Öffentlichkeit. Ganz weit vorne im Trend: Roségold wird fast von jedem großen Uhrenlabel in den neuesten Kollektionen aufgegriffen.

Aber auch "normales" Gold ist weiter Trumpf - dicht gefolgt vom eher zurückhaltenden Silber. Zuletzt bringt ein knalliges Blau die für den Sommer nötige Frische ans Handgelenk, beispielsweise in der neuen Fossil- und Michael Kors-Kollektion.

Fossil Damen (image/jpeg)

Michael Kors (image/jpeg)

Geheimtipp "Holz"

Etwas abseits vom großen Uhrenmarkt hat sich in der letzten Zeit eine interessante Nische für Natur-Fans aufgetan: Armbanduhren aus Holz waren für lange Zeit vor allem im asiatischen Raum populär, finden nun aber auch immer öfter den Weg an deutsche Handgelenke. Zu einigen der populärsten Herstellern gehören Marken wie die Kölner Firma "Kerbholz", sowie WeWOOD, Matoa und Oliver Redmont.

Dabei punkten die Uhren mit Nachhaltigkeit und einem angenehmen Tragegefühl. In Sachen "Design" gibt es mittlerweile die volle Auswahl, so dass eigentlich jeder Geschmack bedient wird.

Holzuhren (image/jpeg)

Zurück in die Zukunft: Digitaler Retro-Chic

Neben Stoffarmbändern der zweite, große Trend, der sich auch 2017 ganz weit vorne einreiht sind Casio-Uhren. Oder genauer: Die Retro Casio Collection, welche einige Digital-Uhren aus den 80er Jahren zurück in die Zukunft geholt hat.

Casio Retro (image/jpeg)

Die Kult-Uhr schlechthin, die F-91W-1YER, kommt dabei für gerademal 10 Euro an euren Arm, alternativ greift ihr zu den "goldigen" Modellen. Noch cooler: Die Casio-Uhr mit Taschenrechner-Funktion - damit haben wir schon damals in der Schule gerne geschummelt.

Zusammen mit dem Aufblühen der Retro-Digital-Uhren halten sich auch die G-Shock-Modelle von Casio weiter ganz hervorragend über - und dank 20 bar Wasserdichtigkeitszertifizierung - auch unter Wasser. Der Hersteller holte extra dafür einige Modelle aus der Mottenkiste zurück und präsentiert sie nun in einer neuen Kollektion - beispielsweise in der Trendfarbe Blau samt goldenem Bügel.

G-Shock (image/jpeg)

Smartwatch-Tipps

Die Apple Watch führt die Smartwatch-Liste an, wie keine andere Uhr - leider ist das optisch gewöhnungsbedürftige Teil für Tech-Fans mit Preisen ab 319 Euro aufwärts noch immer ein äußerst teurer Spaß.

Kein Wunder also, dass sich die auf Android-basierende Konkurrenz langsam aber sicher ebenfalls etablieren kann: Allen voran die Fossil Q kommt für einen Preis rund um die 200 Euronen erheblich günstiger daher - und macht auch optisch einen weitaus besseren Eindruck. Wieder teurer wird eine Samsung Gear S2, oder das neue Modell S3.

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