Das hab ich selbst gemacht!

DIY: Kreative Shirts im Batik und "Dip Dye"-Look

Das hab ich selbst gemacht!: DIY: Kreative Shirts im Batik und "Dip Dye"-Look Das hab ich selbst gemacht!: DIY: Kreative Shirts im Batik und "Dip Dye"-Look Foto: TONIGHT.de/Ronny Hendrichs
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Kunterbunte "Do it yourself"-Färbeaktion | Mittwoch, 12. Juni 2013 Kunterbunte "Do it yourself"-Färbeaktion | Mittwoch, 12. Juni 2013 Kunterbunte "Do it yourself"-Färbeaktion | Mittwoch, 12. Juni 2013 Kunterbunte "Do it yourself"-Färbeaktion // Mi 12.06.13 TONIGHT-Redaktion 40 Fotos Ran an den Kleiderschrank, her mit der Farbe und raus mit der Nähmaschine: DIY liegt voll im Trend! Im Netz finden sich allerhand originelle "Do it yourself"-Blogs und auch TONIGHT's Fashion ist kreativ geworden und hat ein paar langweilige Klamotten aufgepeppt. Für euch haben wir den angesagten "Dip Dye"-Look ausprobiert und das altbekannte Batiken wiederentdeckt! Los geht’s!

Die "Do-it-youself"-Einkaufsliste

Man nehme: Gummihandschuhe, ein altes Hemd (damit man sich nicht die guten Klamotten versaut), zwei großen Eimer mit heißem Wasser, etwas Kordel, eine Schere, Entfärber/Bleiche (zum Batiken) oder/und Textilfärber (für den „Ombre-Look“), einen Gegenstand zum Umrühren und natürlich einige alte oder langweilige Shirts, Pullover und Jeans.

tonight-redaktion-duesseldorf-kunterbunte-do-it-yourself-frbeaktion-627222 (image/jpeg) Unser Kreativ-Equipment: Eimer, alte Shirts, Entfärber, Kordel und bunte Farbe.

"Dip Dye"-Shirt mit Farbverlauf

Farbe bekennen! Der "Ombré"- beziehungsweise "Dip Dye"-Look ist total angesagt - ob als Farbverlauf auf Tapeten, Shirts, Röcken oder sogar Haaren. Kristina und Jana von TONIGHT's Fashion wollten ihre recht langweiligen, cremefarbenen Shirts mit einem Verlauf in knalligem Pink aufpeppen!

do it yourself DIY färbeaktion (image/jpeg) Die fertigen handmade Shirts im angesagten "Ombre"-Look. So geht’s: Zunächst die Farbe laut Anleitung in warmem Wasser auflösen. Der Farbverlauf entsteht dadurch, dass man das Shirt zuerst bis zur gewünschten Farbgrenze nur kurz ins Farbbad eintaucht und nach und nach langsam herauszieht. Die Stellen die dunkler werden sollen, bleiben länger im Farbbad.

Besonders gut funktioniert es mit dem Farbverlauf, wenn die Kleidungsstücke vorher angefeuchtet werden. Nur noch trocknen lassen - et voilà: Fertig ist das "Shades of Pink"-Shirt!

Aber Achtung: Ihr solltet die Kleidungsstücke vor dem Tragen unbedingt waschen - sowohl beim Färben, als auch beim Batiken!

Kunterbunter Batik-Pullover

Batik kennt vermutlich jeder noch aus Kindergarten- oder Grundschul-Zeiten. Neben dem etwas aufwendigeren Wachsbatiken, bei dem man bestimmte Stellen des Stoffes mit Wachs versiegelt, ist vor allem das Batiken durch Wickeln oder Abschnüren des Stoffes bekannt. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man nimmt ein helles Kleidungsstück und bunte Batikfarbe, oder farbige Kleidungsstücke und Entfärber/Bleiche. Wir entschieden uns für Letzteres.

b_1 (image/jpeg) Das unförmige "Etwas" - bereit zum Batiken! So geht’s: Shirts und Pullover nach Lust und Laune knüllen, drehen und mit einer dicken Kordel fest abbinden, bis ein unförmiges Etwas entsteht (so ist das Ergebnis später am überraschendsten). Die Bleiche oder den Entfärber der Anleitung entsprechend im Wasser auflösen und die Kleidungsstücke hinein geben. Mindestens vier Stunden oder am Besten über Nacht einwirken lassen.

Der spannendste Teil kommt nach dem Färben mit dem Öffnen des Shirts. Für uns war dieser Part in der Tat besonders spannend und äußerst unerwartet: Da wir nur einen Eimer mit Entfärber, aber ein helles und ein dunkles Shirt und ein Paar Jeans-Shorts hatten, entschlossen wir uns kurzerhand, alles auf einmal ins Wasserbad zu werfen. Eigentlich keine so gute Idee, die aber - wie sich am nächsten Tag herausstellte - zu einem super tollen Ergebnis führte...

b_3 (image/jpeg) Das überraschende Ergebnis: Ein richtig cooler, multicolor Batik-Pullover!

Fazit: Übung macht den Meister!

Eigentlich läuft es beim Batiken mit Entfärber folgendermaßen: Die abgebundenen Stellen behalten die ursprüngliche Farbe bei und die Stellen, die dem Bleiche-Bad ausgesetzt sind, werden heller oder sogar Weiß. Bei uns war es anders: Die Jeans und das dunkle Shirt gaben ihre Farbe ab, die dann - in irgendeiner Form gelöst - im Wasserbad herum schwamm. Das helle, cremefarbene Shirt nahm die Farbe der anderen Kleidungsstücke auf und heraus kam ein extrem cooles, dreifarbiges Shirt. - Die anderen beiden Klamotten mussten wir allerdings leider "entsorgen", so furchtbar sahen sie aus ;-)!

Trotz anfänglichen Schwierigkeiten und einigen groben Fehlern bei unserer „Do-it-yourself“-Action, sind wir richtig stolz auf unsere „Handmade“-Unikate! Und Übung macht ja bekanntlich den Meister - probiert es doch einfach mal aus!