M wie Monokini bis Z wie Zweitlinie

Das Mode-Lexikon Teil 2: Sprichst du Fashion?

M wie Monokini bis Z wie Zweitlinie: Das Mode-Lexikon Teil 2: Sprichst du Fashion? M wie Monokini bis Z wie Zweitlinie: Das Mode-Lexikon Teil 2: Sprichst du Fashion? Foto: TONIGHT.de
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A wie Ankle Boots bis L wie Layerlook: Das Mode-Lexikon Teil 1: Sprichst du Fashion? A wie Ankle Boots bis L wie Layerlook Das Mode-Lexikon Teil 1: Sprichst du Fashion? Zum Artikel » Im ersten Teil des "Mode-Lexikons" habt ihr euer Fashion-Vokabular bereits mit Fachbegriffen aus der Modewelt von A-N bereichern können. Dass Mary-Jane nicht nur an der Seite von Spiderman gut aussieht und Zigarettenhosen nicht zwangsläufig in der Raucherpause getragen werden, erfahrt ihr hier - im zweiten Teil mit Fashion-Begriffen von "M wie Monokini bis Z wie Zweitlinie". Sprichst du Fashion?

+ M +

Mary-Janes: Ursprünglich ein offener, flacher Kinder-Lackschuh mit einer zuknöpfenden Spange über dem Spann. Heute wird er mit höherem Absatz auch sehr gerne von Frauen getragen.

Monokini: Eine Kreuzung aus Badeanzug und Bikini, bei dem Oberteil und Höschen durch ein schmales Mittelteil verbunden sind.

+ N +

nerdbrille (image/jpeg) N wie Nerdbrille Nerdbrille: Früher haftete der Nerd- bzw. Hornbrille der Ruf an, nur von Nerds (zu Deutsch "Streber") getragen zu werden. Im Jahr 2008 setzte sie sich allerdings als Trend durch und wird nun auch ohne verstärkte Gläser als beliebtes Fashion-Accessoire getragen.

+ O +

Oversized: Mode und Accessoires, die weiter beziehungsweise größer geschnitten sind als es üblich ist.

+ P +

Paisley: Bezeichnung für ein orientalisches, dekoratives Stoffmuster. In der Grundform stellt es ein Blatt (Palmette) mit einem spitz zulaufenden, gebogenen Ende, in der Form eines Kommas dar. Der Name stammt von der gleichnamigen Stadt in Schottland, in der im 18. Jahrhundert Kaschmirschals mit eben diesem Muster hergestellt wurden.

Patchwork: Ein Look oder ein Muster, das entsteht, wenn viele verschiedensten Stoffteile aus unterschiedlichen Materialien, Farben und Mustern zusammengesetzt werden.

peep toes (image/jpeg) P wie Peep Toe Peep Toe: Bezeichnung für Pumps, bei denen die Schuhspitze offen ist, sodass man die Zehenspitze erkennen lann.

Pochette: Eine kleine, flache Damen-Handtasche, die über der Schulter getragen wird. Der Begriff stammt aus dem Französischen und bedeutet im übertragenen Sinne so viel wie "flach".

Preppy-Look: Dieser Look bezieht sich auf den Modestil der Schüler der amerikanischen Preparatory Schools in den 50er Jahren. Immer elitär und etwas spießig mit Blusen, Faltenröcken, Chinos, Poloshirts, V-Pullover, Club Jacketts und klassischen Loafers: Streber trifft High Society Kid.

Prêt-à-porter: Mode "von der Stange", die im Gegensatz zur Haute Couture tragbar ist und nicht aus Unikaten besteht, sondern in größeren Stückzahlen und in unterschiedlichen Standardgrößen gefertigt wird. Die wörtliche Übersetzung aus dem Französischen lautet: "bereit zum Tragen".

+ Q +

Queenie-Absätze: Diese Absätze sind oben breit, in der Mitte schmaler und werden nach unten hin wieder breiter. Sie erinnern an die Schuh-Mode, die früher an königlichen Höfen getragen wurde. Daher auch der Name "Queenie" von queen (Königin).

fliege (image/jpeg) Q wie Querbinder Querbinder: Wird auch Krawatten-Schleife oder Fliege genannt. Das Stoffband wird anstatt einer Krawatte um den Hemdkragen gebunden. Vorallem in Kombination mit Frack oder Smoking beliebt.

+ R +

Retro-Stil: Ein Modestil, der Elemente aus vergangenen Modeepochen wieder aufleben lässt.

+ S +

Shopper: Eine Handtasche mit charakteristisch verlängerten Henkeln, die vom Design her einem Einkaufsbeutel ähnelt.

Slingbacks: Bezeichnung für High Heels, die mit einem Riemchen statt einer Fersenkappe ausgestattet sind.

+ T +

Tankini: Eine Bikini-Unterart, bei der das Oberteil wie ein Top geschnitten ist, das bis zum Saum der Bikini-Hose reicht.

tote bag (image/jpeg) T wie Tote-Bag Tote: Die Tote-Bag bezeichnet eigentlich eine Tragetasche, deren Henkel so kurz ist, dass man die Tasche nur am Handgelenk oder Unterarm tragen kann. Der Name ist abgeleitet vom englischen Wort "tote", auf Deutsch: tragen. Mittlerweile ist der Begriff aber auch geläufig für hippe Jutebeutel.

+ U +

Used Look: Neue Kleidungsstücke werden so bearbeitet, dass sie used, also "schon getragen", aussehen. Typisch für den Look sind Risse, Löcher, starke Verwaschungen und Flecken auf Jeans oder Shirts.

+ V +

Vatermörder: Bezeichnung für einen steifen, vorne offenen, hohen Stehkragen, der separat auf das kragenlose Hemd geknöpft wird. Karl Lagerfeld liebt diesen Hemdkragen!

Vintage: 1. Designerstücke mit Kult-Charakter aus älteren Kollektionen. Besonders populär sind original Dior-, Chanel, oder YSL-Modelle aus den 50er bis 70er Jahren. 2. Kleidung, die so bearbeitet wurde, dass sie "alt" aussieht (siehe auch Used Look).

+ W +

wedges (image/jpeg) W wie Wedges Wedges: Ein Schuh mit einem durchgehenden, keilförmigen Absatz, der oft mit einem Plateau verbunden ist. Meistens werden sie aus Materialien wie Holz, Kork oder Bast hergestellt. (siehe auch Keilabsatz)

Weekender: Bezeichnung für eine Reisetasche, die so groß ist, dass Kleidung und Kosmetik für ein Wochenende hineinpasst - daher auch der Name.

+ X +

XV-Absatz: Der Louis XV-Absatz ist ein Blockabsatz, der in der Mitte mit einer Art Taille ausgestattet ist. Dieser Absatz war ursprünglich nur Männern vorbehalten: Louis XV war modischer Vorreiter und trug diese Absatzform an Schnallenschuhen. Inzwischen hat sich der XV-Absatz aber auch bei Pumps und Stiefeln für Frauen etabliert.

+ Y +

Y-Linie: Eine Silhouette, die durch bestimmte Schnitte erzeugt wird und an ein Ypsilon erinnert. Hierbei werden die Schultern stark betont und zu den Hüften hin bilden schmale, eng-anliegende Röcke oder Hosen den Gegenpol. Christian Dior führte die Y-Linie in den 50er Jahren in die Haute Couture ein.

+ Z +

Zweitlinie: Bezeichnet ein zweites "Label" beziehungsweise eine preiswertere Variante der klassischen Kollektion bekannter Designer. Unter dieser Zweitlinie wird oft Mode für eine jüngere Käufergruppe zu günstigeren Preisen angeboten - zum Beispiel Marc Jacobs und Marc by Marc Jacobs, Boss und Hugo Boss oder Escada und Escada Sport.

Zigarettenhose: Eine sehr schmale, gerade geschnittene Hose (ähnlich der Form einer Zigarette), die meist mit Bügelfalte ausgestattet ist.

Na, sprichst du jetzt "Fashion"?