Music meets Mode – Teil 2

Von Musen & Models

Music meets Mode – Teil 2: Von Musen & Models Music meets Mode – Teil 2: Von Musen & Models Foto: Photographer Nicole Nodland
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Music meets Mode – Teil 1: Die besten Fashion-Songs aller Zeiten Music meets Mode – Teil 1 Die besten Fashion-Songs aller Zeiten Zum Artikel » “Vogue”, “Fashion” oder “Girl Panic” - die Auswahl an Fashion-inspirierten Songs ist riesig, wie wir bereits letzte Woche im ersten Teil von “Music meets Mode” erfahren haben. Welche Bedeutung die beiden Künste füreinander haben und ob die Models nicht nur schön in den Musikclips aussehen können, sondern auch selbst mit dem Mikro in der Hand eine gute Show abliefern, erfahrt ihr hier, im zweiten Teil von "Music meets Mode".

Singende Schönheiten

Models treten nicht ausschließlich als nettes Beiwerk in Musikvideos anderer Sänger und Bands auf. Einige von ihnen versuchen sich mehr oder weniger erfolgreich auch gerne selbst am Mikrofon. Da wären zum Beispiel Naomi Campbell, Carla Bruni, Milla Jovovich, Grace Jones und Kate Moss - um nur einige der musikalischen Schönheiten zu nennen. Grace Jones war bereits ein erfolgreiches Model als sie in den späten 70er Jahren begann Platten aufzunehmen. Topmodel Kate Moss sang ein paar mal in der Band ihres Ex-Freundes Pete Doherty und auch Heidi Klum probierte sich als Sängerin. Als sie und Seal noch ein Paar waren, erklamm das Model auf einer Victoria's Secret Show die Bühne und performte mit ihm. Doch nur weil man einen Sänger zum Mann hat(te), heißt das noch lange nicht, dass man selbst auch musikalisch ist.

Carla Bruni (image/jpeg) Carla Bruni bei einem Auftritt

Bei Vanessa Paradis verlief die Karriere allerdings genau anders herum. Mit zarten 14 Jahrten landete sie mit "Joel le taxi" einen Hit und wurde später im Modelbusiness berühmt, als Karl Lagerfeld sie in einer seiner Chanel Werbungen zeigte.

Musikalische Mode-Musen

Florence and the Machine (image/jpeg) Florence Welch - Musikerin & Muse Neben Lady Gaga spielt “Mode” im Augenblick auch bei anderen großen Sängerinnen - nicht nur in ihren Musikvideos, sondern auch im Alltagsleben - eine entscheidende Rolle. Rihanna, Lana del Rey, Katy Perry und Florence Welch sind nur einige Sängerinnen, die neben ihrer Musik vorallem durch ihren Kleidungsstil auffallen und ohne ihr Styling wohlmöglich nicht den gleichen Erfolg hätten. “Florence and the Machine”- Frontfrau Florence, die nicht nur für ihre sagenhaft schöne Stimme, sondern auch für ihren Mut in Sachen Mode berühmt ist, inspirierte niemand geringeren als den Modezar Karl Lagerfeld. Er ließ die gebürtige Engländerin in silbrig-schillerndem Fransenkleid sogar auf seiner Chanel Prêt-à-porter-Show für die Frühjahr/Sommer Kollektion 2012 in Paris performen und betitelte sie als seine Muse: “Ich liebe Florence. Sie ist meine momentane Lieblings-Sängerin.“

Damit löste die Musikerin ihre Musen-Vorgängerinnen und Sänger-Koleginnen Vanessa Paradis und Beth Dito ab, die zuvor als Inspirationsvorlage für den extravaganten Modeschöpfer galten. Dem Starmagazin Promiflash verriet Florence, dass Mode für ihren Beruf als Sängerin extrem wichtig ist: “Wie du dich kleidest, ändert die Art und Weise, wie du dich auf der Bühne fühlst. Es ändert die Art, wie du dich bewegst, wie du deinen Körper hältst. Deshalb ist Mode so wichtig für Sänger und für mich auch.“ Mode und Musik als untrennbare Fusion - das ist nicht erst seit heute so. Schon die Rolling Stones, David Bowie und die Beatles drückten sich nicht nur über die Lyrics ihrer Songs, sondern auch über ihre Outfits aus. „Was sie getragen haben, war eine Art Erweiterung ihrer Kreativität“, so Florence Welch in einem Interview.

Zusammengefasst feiern sowohl Mode als auch Musik die Entfaltung der Kreativität und den Ausdruck des „Selbst“. Existieren sie aber, wie im Beispiel von Karl Lagerfeld und Florence, nicht bloß nebeneinander, sondern miteinander, so profitieren Musik und Mode vom jeweils anderen. Musik inspiriert Designer zu neuen Kollektionen und gibt uns ein besseres Gefühl für die Mode, sie macht sie “greifbarer” für uns. Die Musiker selbst wiederum sind die perfekten Stilikonen - was sie tragen wird zum Trend. So schließt sich der Kreis.