Ab dem 19. Januar im Kino

Leonardo DiCaprio spielt FBI-Chef "J. Edgar"

Ab dem 19. Januar im Kino: Leonardo DiCaprio spielt FBI-Chef "J. Edgar" Ab dem 19. Januar im Kino: Leonardo DiCaprio spielt FBI-Chef "J. Edgar" Foto: Warner Bros.

Dass Leonardo DiCaprio charakterstarke Rollen spielen kann, hat er zu Genüge bewiesen. Am 19. Dezember startet "J. Edgar“ in den Kinos, in dem er den gleichnamigen FBI-Chef spielt. Für den Clint Eastwood-Film musste er oft verwandelt werden, da er J. Edgar Hoover im Alter von 20 bis 77 Jahren darstellt. So brauchte es rund achtzig Kostüme bis alles authentisch war...

Worum geht’s in "J. Edgar"?

J. Edgar Hoover kämpfte rund fünfzig Jahre lang für sein Land. Als Chef des Federal Bureau of Investigation stieg er zum mächtigsten Mann Amerikas auf und schreckte vor nichts zurück, wenn es darum ging, reale und eingebildete Bedrohungen zu bekämpfen. Er überlebte die Regierungen von acht Präsidenten und drei Kriege. Obwohl – oder gerade weil – seine Methoden oft skrupellos waren und er die Gesetze auf seine eigene Art und Weise auslegte, schaffte er es stets, sein Land zu beschützen.

Über sein Privatleben wurde jedoch fast nichts bekannt. Nur ein kleiner, abgeschirmter innerer Kreis genoss sein Vertrauen. Sein engster Mitarbeiter Clyde Tolson war auch sein ständiger Begleiter. Seine Sekretärin Helen Gandy, die wohl am besten über Hoovers Pläne Bescheid wusste, blieb ihm bis zu ihrem Ende treu – und darüber hinaus. Nur Hoovers Mutter, seine Inspiration und sein Gewissen, verließ ihn – ihr Tod war ein furchtbarer Schlag für den Sohn, der sich sein Leben lang um ihre Liebe und Anerkennung bemüht hatte.

Der Film bringt das Leben dieses außergewöhnlichen FBI-Chefs nun auf die Leinwand – sein privates, sein öffentliches Leben und seine Beziehungen. Gespielt wird J. Edgar von Oscar-Kandidat Leonardo DiCaprio.

Tolle Leistung der Kostümdesigner: Leonardo DiCaprio in allen Altersklassen

Die Handlung von "J. Edgar“ erstreckt sich somit über sechs Jahrzehnte – von Anfang des 20. Jahrhunderts bis 1972. Keine leichte Aufgabe für Kostümdesignerin Deborah Hopper und ihr Team. Allein Leonardo DiCaprio trägt fast 80 verschiedene Kostüme.

„Hoover war immer wie aus dem Ei gepellt“, erklärt Hopper. „Obwohl er am Anfang seiner Laufbahn nicht viele Anzüge besaß, achtete er stets auf seinen professionellen, akkuraten Look, und das verlangte er auch von seinen Agenten. Er wollte dem FBI ein bestimmtes Image verpassen.“ Da die Story aber hin und her springt und nicht chronologisch ist, musste sie sich ein gutes Konzept überlegen: „Deshalb bestand meine Aufgabe nicht nur darin, die Darsteller entsprechend der jeweiligen Periode einzukleiden, sondern dem Zuschauer auch subtile Anhaltspunkte zu geben, damit er sofort erkennt, in welchem Lebensabschnitt von Hoover er sich gerade befindet.“

Hopper legte eine Farbpalette fest, um optisch unaufdringliche Hinweise zu geben: „Ich finde, dass es einfacher wird, wenn man den verschiedenen Zeitabschnitten in Hoovers Leben jeweils eine bestimmte Farbpalette zuordnet: Wir fangen an mit braunen, genoppten Stoffen der 1920er-Jahre. Es folgen Grauschattierungen und Marineblau mit Streifen und Gewebe der 30er, dann die glatten, soliden Stoffe der 60er in Marineblau, Grau und Dunkelbraun. So wird die Geschichte auch mithilfe der Kleidung erzählt.“

Der Film ist also nicht nur inhaltlich spannend, sondern zeigt Leonardo DiCaprio in verschiedensten Kostümen und Altersklassen. Einen Vorgeschmack auf ihn als den „alten“ J. Edgar gibt’s in der Fotostrecke zum Film. Oder in diesem Trailer:

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