Film über deutschen Basketballer

"Nowitzki – der perfekte Wurf" ab dem 18. September im Kino

Film über deutschen Basketballer: "Nowitzki – der perfekte Wurf" ab dem 18. September im Kino Film über deutschen Basketballer: "Nowitzki – der perfekte Wurf" ab dem 18. September im Kino Foto: NFP/Broadview

Dirk Nowitzki ist wohl der größte deutsche Basketballer aller Zeiten. Er hat sich in der nordamerikanischen-Baskebtall-Profiliga NBA einen Namen gemacht und als erster Deutscher den Titel des wertvollsten Spielers gewonnen. Grund genug, ihm nun einen Film zu widmen. Ein tiefer Einblick in das Privatleben des sonst eher scheuen 2,13-Meter-Hünen.

Es ist ein erstaunlicher Aufstieg, den Dirk Nowitzki zurückgelegt hat, der 2011 auf dem NBA-Thron mit den Dallas Mavericks endete. Doch trotz all des Trubels um seine Fähigkeiten wirkt der Basketball-Star ruhig und auf dem Teppich geblieben. Ein Sympathieträger eben, der Beruf und Familie zu trennen vermag.

Begonnen hat diese einzigartige Karriere in einer süddeutschen Provinz in der Nähe von Würzburg. Im Jahre 1994 sollte sich das Leben des Jungspunds jedoch komplett verändern, denn dann traf er den ehemaligen Basketball-Nationalspieler und Olympia-Teilnehmer von 1972: Holger Geschwindner. Der sah gleich das Potenzial, das in Nowitzki schlummerte und nahm sich seiner an.

1998 zu den Dallas Mavericks

Mit seinen ungewöhnlichen Trainingsmethoden holte er das Maximum aus Notwitzki heraus und brachte diesen 1998 bis in die NBA, als Nowitzki nach den NBA-Drafts zu den Dallas Mavericks transferiert wurde. Dort blieb der Würzburger und avancierte mit der Zeit zu einem echten Superstar und Publikumsliebling.

Das sind jedoch die Fakten, die so ziemlich jeder kennt, der auch nur ansatzweise etwas sportbegeistert ist. Der Film "Nowitzki – der perfekte Wurf" thematisiert jedoch nicht nur diesen Weg, sondern wagt den Blick ins Privatleben des mittlerweile 36-Jährigen Superstars.

Regisseur Sebastian Dehnhardt (bekannt u.a. für "Das Wunder von Bern – die wahre Geschichte"), beschreibt diese unglaubliche Beziehung zwischen Nowitzki und seinem Trainer sowie zwischen dem Basketball-Star und seiner Frau. All das gelingt ihm einfühlsam und ohne unnötige Effekthascherei.

Außerdem gelang es dem Filmteam mit NBA-Größen zu sprechen wie Kobe Bryant, Steve Nash, Michael Finley, Mark Cuban oder Trainerlegenden wie Rick Carlisle und Don Nelson. Auch mit Nowitzkis Eltern, ehemaligen Wegbegleitern und vor allem mit seiner Frau Jessica sprach die Crew.

Ihnen ist ein authentisches und ehrliches Stück über den Werdegang des sympathischen Basketballers gelungen. Leider müssen wir uns noch bis September gedulden.