Kleines Budget, Großer Erfolg

"Denke wie ein Mann 2" stürmt die Kino-Charts

Kleines Budget, Großer Erfolg: "Denke wie ein Mann 2" stürmt die Kino-Charts Kleines Budget, Großer Erfolg: "Denke wie ein Mann 2" stürmt die Kino-Charts Foto: ap

13 Millionen Dollar sind in Hollywood fast Kleingeld, kann man damit einen erfolgreichen Film machen? Man kann, wie "Denke wie ein Mann 2" in Nordamerika beweist. In Deutschland gibt es hingegen keine Überraschung.

Ganz andere Voraussetzungen in Nordamerika und den USA: Während in den deutschen Kinos der Favorit "Das Schicksal" ist ein mieser Verräter" durchsetzt, ist rund um die USA die Low-Budget-Komödie "Denke wie ein Mann 2" der Gewinner.

Deutschland

Das Krebsdrama "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von Josh Boone steht weiterhin an der Spitze der Cinemaxx-Kinocharts. Auch ansonsten gab es wenige Überraschungen. Der Disney-Film "Maleficent - Die dunkle Fee" folgt dahinter, "Tinkerbell und die Piratenfee" ist weiterhin auf Platz drei.

Die Komödie "A Million Ways to Die in the West" konnte einen Platz gut machen, "Bad Neighbors" erkämpfte sich erneut einen Platz in den Top Five. Vergangene Woche war der Film mit Seth Rogen und Zac Efron aus dem Ranking gefallen.

Nordamerika

Die Billigkomödie "Denke wie ein Mann 2" hat sich sofort an die Spitze der Kinocharts in den USA und Kanada gesetzt. Die Fortsetzung des Überraschungshits von 2012 spielte am ersten Wochenende laut "Boxoffixe Mojo" 30 Millionen Dollar (22 Millionen Euro) ein. Da ist für die Geschlechterkomödie mehr als das doppelte der Produktionskosten von 13 Millionen Dollar. Der Vorwochensieger, "22 Jump Street", hatte mit 111 Millionen fast das Neunfache gekostet. Jetzt landete die Actionkomödie, auch sie eine Fortsetzung, mit 29 Millionen Dollar auf Platz zwei.

Auch der dritte Platz ist eine Fortsetzung. "Drachenzähmen leicht gemacht 2" spielte nach rund 50 Millionen Dollar an seinem ersten Wochenende nun noch 25,3 Millionen Dollar ein. Damit war er aber immer noch doppelt so gut wie der Viertplatzierte an seinem ersten Wochenende: "Jersey Boys", die Verfilmung des Musicalhits, spielte zum Start nur enttäuschende 13,5 Millionen Dollar ein. Das Einwandererdrama kostete 40 Millionen Dollar, kommt aber, abgesehen von Christopher Walken in einer Nebenrolle, komplett ohne Stars aus.

"Maleficent - Die dunkle Fee" mit Angelina Jolie fiel vom dritten auf den fünften Platz. Der Film lag nur eine halbe Million hinter "Jersey Boys". Enttäuschend ist weiter der neue Action-Thriller von Tom Cruise. "Edge of Tomorrow" liegt mit 10,3 Millionen gerade noch im zweistelligen Millionenbereich und auf Platz sechs. Der Film hat bislang 74,5 Millionen Dollar eingespielt, laut "Boxoffice Mojo" aber satte 178 Millionen gekostet.



Quelle: dpa