Lustiges Hemd-Problem

Tom Cruise präsentiert "Mission Impossible 4"

Lustiges Hemd-Problem: Tom Cruise präsentiert "Mission Impossible 4" Lustiges Hemd-Problem: Tom Cruise präsentiert "Mission Impossible 4" Foto: dapd, Lee Jin-man

Ab 15. Dezember ist die Euro-Krise nur noch ein kleineres Problem. Denn dann droht der Welt ein Atomkrieg. Die Russen sind sauer, weil ihnen der Kreml um die Ohren geflogen ist. Schuld sollen die Amerikaner sein, im Speziellen Ethan Hunt. Der von Tom Cruise gespielte Superagent musste bereits in den ersten drei "Mission Impossible"-Teilen Unmögliches vollbringen. Davor gibt es allerdings noch ein Problem mit einem Hemd.

Schaut man sich nämlich die Bilder von Tom Cruises Promo-Tour durch Asien an, dann bekommt man den Verdacht, Katie Holmes wäre vielleicht besser mitgekommen.

Denn mit seinen Hemden hat es Herr Cruise nicht so. Mal hängen sie ganz über der Hose, mals halb, alles sehr uneinheitlich.

Mit Tom Cruise am Set

Wie es so ist, mit Tom Cruise einen Film zu drehen, wochenlang Zeit mit ihm am Set zu verbringen, das verrät sein Schauspielkollege Jeremy Renner im Interview.

Seine Filmkarriere hat Renner zwar erst im Alter von 24 Jahren begonnen, doch seitdem scheint der 40-Jährige ununterbrochen vor der Kamera zu stehen. Inzwischen hat er in fast 30 Filmen mitgewirkt, die vielen TV-Serienrollen nicht einmal mitgezählt.

Neuer Blockbuster mit Tom Cruise: Mission Impossible 4: Phantom Protokoll Neuer Blockbuster mit Tom Cruise: Mission Impossible 4: Phantom Protokoll Neuer Blockbuster mit Tom Cruise: Mission Impossible 4: Phantom Protokoll Neuer Blockbuster mit Tom Cruise Mission Impossible 4: Phantom Protokoll 8 Fotos In "Phantom Protokoll", dem neuen Film der "Mission: Impossible"-Reihe, beweist er ein weiteres Mal seine Actionheld-Qualitäten.

Ist es nicht ein bisschen ernüchternd, wenn man wie Sie in Kathryn Bigelows Actionthriller "Tödliches Kommando" der zentrale Held war und nun die Hauptaufmerksamkeit Tom Cruise überlassen muss?

Jeremy Renner: Überhaupt nicht. Es ist sogar sehr gut, dass es hier ganz anders ist. Man hat als Schauspieler ja wenig Lust, immer nur dasselbe machen. "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" zu drehen war eine faszinierende, tolle Sache.

Tom Cruise musste dabei in Dubai die Fassade des höchsten Wolkenkratzers der Welt hinaufklettern. Was war denn Ihre größte Herausforderung in diesem Film?

Renner: Das Körpertraining, das ich für die vielen Stunts absolvieren musste. Normalerweise lernt man für bestimmte Kampfsequenzen eine Choreographie und das wars. Hier allerdings wurde während der Dreharbeiten immer wieder etwas geändert. Wir wussten daher vorher nie so genau, welche Kampfszenen wann tatsächlich kommen würden. Deshalb mussten wir so trainiert sein, dass wir diese Szenen jederzeit absolvieren können. Das hieß für mich, dass ich jede freie Minute zum Training nutzen musste. Die ersten Monate habe ich jeden Tag sechs Stunden damit verbracht.

Tom Cruise in geheimer Mission: Vierter Teil von "Mission: Impossible" Tom Cruise in geheimer Mission Vierter Teil von "Mission: Impossible" Zum Artikel » Hatten Sie sich während der Dreharbeiten mit Tom Cruise eigentlich auch mal über Scientology unterhalten?

Renner: Nein. Wir sprachen über Motorräder, unser Familien, Autos, Flugzeuge

Also über klassische Jungsthemen.

Renner: Ganz genau. Er hat eine sehr positive Grundhaltung. Und er hat diese Neugierde und offene Art, wie sie normalerweise Jungs haben. Für mich ist er ein 14-jähriger Junge gefangen im Körper eines Erwachsenen. Er ist geradezu süchtig nach Nervenkitzel.

Sie lobten ihn einmal als den fleißigsten Mann der Filmbranche.

Renner: Das ist er auch. Ich weiß nicht, wann der Kerl sich eigentlich ausruht! Viel mehr als zwei Stunden pro Nacht kann er während der Dreharbeiten nicht geschlafen haben. Sein Tag scheint 48 Stunden zu haben. Wenn er morgens zum Set kam, hatte er schon zwei Stunden trainiert. Und abends nach einem 18-Stunden-Arbeitstag hat er sich noch Nachrichten und Filme angeschaut. Das zeigt, welche Liebe er in seine Filme steckt.

Ehefrau von Tom Cruise feiert Premiere: Katie Holmes mal wieder auf Arbeit Ehefrau von Tom Cruise feiert Premiere Katie Holmes mal wieder auf Arbeit Zum Artikel » Zweimal waren Sie bereits für einen Oscar nominiert. Hoffen Sie, dass es beim nächsten Mal klappt und sie ihn dann auch mit nach Hause nehmen dürfen?

Renner: Die Nominierungen und die damit verbundene Anerkennung waren bereits mein größter Sieg. Für mich wäre es wahrscheinlich besser, wenn ich den Oscar nicht gewinne. Wenn ich vor Menschen sprechen muss, werde ich nervös. Meine Dankesrede kann also nur schrecklich werden.

Wissen Sie eigentlich Näheres über Ihre deutschen Wurzeln?

Renner: Mein Großvater Oskar war von Deutschland in die USA ausgewandert. Er starb, als ich noch sehr klein war. Deshalb hatte ich auch nicht die Gelegenheit, mehr darüber erfahren, aus welchem Teil des Landes er abstammt. Mein Familienwappen habe ich mir übrigens auf meinen Arm tätowieren lassen.

Ihr Arbeitspensum ist erstaunlich, eine Großproduktion jagt die nächste. Bleibt da überhaupt noch Zeit für ein Privatleben?

Renner: Wenns drauf ankommt, finde ich durchaus Zeit für eine Frau. Derzeit steht für mich aber in der Tat die Arbeit im Mittelpunkt, und das genaugenommen seit 20 Jahren. Männer sind nun mal genetisch als Jäger und Sammlern programmiert. Ich will die Zeit jetzt nutzen, um nicht eines Tages alt und pleite zu sein. Die Idee, einmal eine eigene Familie zu gründen, ist durchaus verlockend, aber im Moment ist nicht der richtige Zeitpunkt dafür.

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Quelle: RPO