Neu auf DVD: „Der Weihnachtsmuffel“

Es muffelt sehr...

Neu auf DVD: „Der Weihnachtsmuffel“ : Es muffelt sehr... Neu auf DVD: „Der Weihnachtsmuffel“ : Es muffelt sehr... Foto: Pandastorm Pictures
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Lebkuchen, Adventskränze und außergewöhnlich bunte Beleuchtungen. Bald ist Weihnachten – und somit präsentiert sich der Kitsch wieder von seiner besten Seite. Das nicht nur auf den Dächern der christlichen Welt, sondern auch auf den Bildschirmen im eingeschneiten Heim. Neu auf dem weihnachtlichen DVD-Markt: „Der Weihnachtsmuffel“.

Auf dem heimischen Sofa darf man sich wie jedes Jahr wieder an der Sparte Weihnachtskomödien erfreuen. Da gibt es zunächst die allseits beliebten Exemplare, die Jahr für Jahr erneut im Fernsehen laufen, aber es kommen tatsächlich auch immer mal Neue dazu. „Der Weihnachtsmuffel“ ist einer der Neulinge auf dem DVD-Markt und wird sich wohl nicht als Klassiker seiner Sparte durchsetzen.

Worum geht’s in „Der Weihnachtsmuffel“?

Widerwillig übernimmt Mr. Maddens die Leitung und bekommt den unkonventionellen Assisistenzlehrer Mr. Poppy als Hilfe zur Seite gestellt. Durch seine kindliche Naivität ist er bei den Kindern sehr beliebt, aber bei Mr. Maddens durch mangelnde Seriösität unten durch. Bei einem zufälligen Treffen mit seinem Oakmoor-Rivalen lässt sich Mr. Maddens dazu hinreißen zu flunkern, in dem er hohen Besuch aus Hollywood in Form seiner ehemaligen Freundin Jennifer ankündigt. Dank der Tratschtantenfähigkeiten des neuen Assistenzlehrers, erfährt bald die ganze Stadt davon und dadurch gerät Mr. Maddens ziemlich unter Druck.

weihnachtsmuffel (image/jpeg) Assistenzlehrer Mr. Poppy mit Mr. Maddens (Martin Freeman) und den Schülern der St. Bernadette School.

Vorhersehbare Story mit authentischem Martin Freeman

Die Story hat wenig Neues zu bieten: Es ist nicht schwierig sich auszumalen, wie die Geschichte ausgehen wird, obwohl es zugegebenermaßen doch ein bis zwei Überraschungsmomente gibt. Diese können dem Zuschauer trotzdem zu keinem Zeitpunkt das Gefühl des nahenden Happy Ends ausreden. Martin Freeman füllt seine Rolle als zwischen Verzweiflung und aufflackender Begeisterung oszillierrender Lehrer dafür sehr gut aus und trägt so den Film über die 102 Minuten.

Manche Szenen sind einfach merkwürdig ohne dabei lustig zu sein. So zum Beispiel als bekannt gegeben wird, dass das Krippenspiel in der Kathedrale der Stadt stattfinden darf. Versehentlich mit den Händen in den Schokobrunnen getaucht, schmiert die Direktorin Mr. Maddens ziemlich viel Schokolade ins Gesicht – da kommt einem das Stichwort sinnloser Klamauk ganz schnell in den Kopf geschossen.

Fazit: Viele Weihnachtssterne gibt es für diesen Film daher nicht.

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