Neu im Kino

Florian David Fitz als Vater in "Da geht noch was"

Neu im Kino: Florian David Fitz als Vater in "Da geht noch was" Neu im Kino: Florian David Fitz als Vater in "Da geht noch was" Foto: Constantin Film
Von |

Kreisch! Nach dem preisgekrönten und erfolgreichen Kinofilm "Vincent will meer" startet am 12. September die neue Komödie mit Frauenschwarm Florian David Fitz in der Hauptrolle: "Da geht noch was". Die Produzenten Viola Jäger und Harry Kügler beweisen mit dem Kinodebüt von Holger Haase einmal mehr ihr sicheres Gespür für talentierten Nachwuchs und tragisch komische Geschichten.

Worum geht’s in "Da geht noch was"?

Seine Familie kann man sich nicht aussuchen - und deshalb beschränkt Conrad (Florian David Fitz) die Besuche bei seinen Eltern auf ein absolutes Minimum. Sein Vater Carl (Henry Hübchen) ist ein mürrischer alter Knochen, der kein gutes Haar an seinem pubertierenden Sohn oder dessen Frau Tamara (Thekla Reuten) lässt. Sohn Jonas (Marius Haas) geht daher bei den Besuchen ganz pragmatisch auf Nummer sicher - Codewort 'Erdbeerkuchen' heißt: Abgang! Beim diesjährigen Geburtstagstreffen überrascht Mutter Helene (Leslie Malton) allerdings mit Neuigkeiten. Sie hat Carl verlassen und bittet Conrad um einen Gefallen: einen Besuch im Elternhaus, mit ungeahnten Folgen...

Denn dort versinkt Carl nicht nur in leeren Bierdosen, sondern auch in jeder Menge Selbstmitleid. Trotzdem findet er noch genug Energie für seine zynischen Spitzen. Als Carl sich jedoch bei einem Sturz heftig verletzt, muss Conrad notgedrungen wieder in seinem alten Jugendzimmer einziehen. Drei Generationen unter einem Dach - ob das gutgehen kann?

Da Geht Noch Was, Hauptplakat (image/jpeg) „Da geht noch was“ ist ein liebevolles Plädoyer an alle, die sich insgeheim wünschen, die liebe Verwandtschaft manchmal auf den Mond schießen zu können. In bewährter Manier werden hier alle Register der zwischenmenschlichen Tragic-Comedy gezogen: Florian David Fitz als Möchtegern-Vorzeigevater und Ehemann, der von der perfekten Familienidylle inklusive Einfamilienhaus träumt. Der unerwartete Auftrag, nach seinem ungeliebten Vater zu sehen, kommt ihm natürlich höchst ungelegen. Als er dann auch noch seinen Flug verpasst und seine Frau alleine ihn den Urlaub fliegt, ist Stress vorprogrammiert.

Und wie das nun mal erfahrungsgemäß so ist, kommt am Ende doch alles anders als man denkt. Fans von Florian David Fitz und einem netten, nicht allzu anspruchsvollen Kinoabend werden bei „Da geht noch was“ gut unterhalten.

Zur Person: Das ist Allround-Talent Florian David Fitz

Der 1974 geborene Münchener ging nach dem Abitur in die USA, um am Boston Conservatory Musik und Theater zu studieren. Während des Studiums gründete er eine A-Capella-Gruppe und komponierte mehrere Quartette. Nach seinem Bachelor tourte er mit der englischen Theatergruppe „The Rocky Horror Picture Show“ durch Europa und wandte sich dem Film zu. 2007 erhielt er den Adolf Grimme-Preis für den außergewöhnlichen Fernsehfilm „Meine verrückte türkische Hochzeit“. Einem großen Publikum wurde er in der Hauptrolle als „Dr. Marc Meier“ in „Doctor's Diary“ bekannt, auch hierfür wurde er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Nachdem Florian David Fitz in Simon Verhoevens „Männerherzen“ an der Seite von Til Schweiger und Christian Ulmen eine Hauptrolle spielte, schrieb er sein eigenes Drehbuch. Nach diesen Rollen, die vor allem dem weiblichen Publikum gefielen, spielte er auch tiefgründigere Rollen.

florian david fitz (image/jpeg) Florian David Fitz mit dem "Deutschen Filmpreis 2011".

In „Vincent will Meer“, einem außergewöhnlichen Roadmovie, spielt Florian David Fitz einen Tourette-Kranken, der mit zwei Freunden auf der Flucht ist. Der Film wurde in der Kategorie Bester Film und Florian David Fitz als Bester Hauptdarsteller mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Es folgte der Bambi als Bester Schauspieler national. Anschließend gab Fitz sein Regiedebüt mit der Romanverfilmung „Jesus liebt mich“. Er spielte, an der Seite von Henry Hübchen und Jessica Schwarz, auch eine der Hauptrollen. Zuletzt war Fitz in dem aufwendigen 3D-Film „Die Vermessung der Welt“ nach der Romanvorlage von Daniel Kehlmann in der Rolle des „Carl Friedrich Gauß“ zu sehen.