Start der Battles: “The Voice of Germany“

"The BossHoss" auf großer Klau-Tour

Start der Battles: “The Voice of Germany“: "The BossHoss" auf großer Klau-Tour Start der Battles: “The Voice of Germany“: "The BossHoss" auf großer Klau-Tour Foto: SAT.1/ProSieben/Richard Huebner
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Der Boxring ist eröffnet: "Voice of Germany" ist in die "Battles" gestartet. Bis zu drei Kandidaten kämpften gegeneinander um den Einzug in die nächste Runde. Die Show rockte. Wer nicht weiterkam, konnte noch hoffen. Gelungene Neuerung: Die Coaches stehlen sich nun gegenseitig Talente.

Neue Staffel der Casting-Show: Mönchengladbacherin singt bei "The Voice of Germany" Neue Staffel der Casting-Show Mönchengladbacherin singt bei "The Voice of Germany" Zum Artikel » Coach Max Herre startete die Battles mit zwei Kandidaten, die es in sich hatten. Mit Andreas und Janine machte er zwei sagenhafte Sänger zu Gegnern. Ob das eine kluge Idee war, daran lässt sich zweifeln. Denn schließlich musste sich Herre im Anschluss an das Gesangsduell entscheiden, mit wem von beiden er auch weiterhin zusammenarbeiten will. So verlangen es die strengen Regeln der Battles.

Doch schon bevor das Battle begann, konnte man erahnen, wen Max nicht so einfach ziehen lässt. "Andreas ist ein absolutes Unikat", lobte Coach Max den schüchternen Musiker. Der blieb auch dann noch bescheiden, als ihn die Cowboys von The BossHoss als "Gesangsmonster" bezeichneten. Ganz große Worte. Diesen Kandidaten konnte sich Max Herre nicht nehmen lassen und entschied sich für ihn.

Was war neu bei den Battles?

"The Voice"-Coach im Interview: Samu Haber von "Sunrise Avenue" über "The Voice of Germany" "The Voice"-Coach im Interview Samu Haber von "Sunrise Avenue" über "The Voice of Germany" Zum Artikel » Doch auch Gegenkandidatin Janine hatte mit ihrer rauen, kräftigen Stimme viel zu bieten. Coach Max entschied sich gegen sie. Trotzdem kam Janine eine Runde weiter. Sie profitierte von einer Neuerung in der Staffel: Kandidaten, die nicht weiterkamen, konnten von den gegnerischen Coaches gestohlen werden. Durch den "Steal Deal" schnappten sich The BossHoss die talentierte Sängerin.

Keine schlechte Idee, der "Steal Deal". So erhalten manche Kandidaten eine zweite Chance. Vom "Steal Deal" machten die Coaches aber wenig Gebrauch. Was wiederum gut ist. Nicht Mitleid, sondern Qualität soll sich durchsetzen.

Nena voll Flower-Power

Typisch Nena: Die spirituell angehauchte Jurorin wollte ihre Kandidaten erst einmal auf die Battles einstimmen - und verschenkte Sonnenblumen. Auch sonst war Nena diese Woche im Woodstock-Fieber. Nicht umsonst ließ sie zwei ihrer älteren Kandidaten mit der Jimi-Hendrix-Version von "All along the Watchtower" gegeneinander antreten.

Anja und John zauberten indes Luftgitarren-Atmosphäre auf die Bühne. Die beiden Bühnenerfahrenen rockten kräftig. Der Song war für beide ein Volltreffer. Entscheiden konnte man sich daher als Zuschauer kaum. Nena musste. Und spürte sich von Kandidat John emotional mehr in Wallung gebracht. Vielleicht erinnerte er sie auch einfach mehr an Hendrix und ihre eigene Flower-Power-Zeit.

Doch auch Anja kam weiter. Sie wurde von Coach Max gestohlen. Eine interessante Mischung, die sich nun zwischen Hip-Hop-Produzent Herre und Woodstock-Anja entwickeln könnte.

Wer sorgte für den besten Auftritt des Abends?

Für den Kracher des Abends sorgten die jüngsten Teilnehmerinnen der Staffel. Debbie, Aalijah und Romina ließen auf der Bühne die Sau raus. Besonders die erst 16-jährige Debbie war in Gesang und Bühnenauftritt schon sehr reif.

Sie wurde in das kürzeste Hemdchen des Abends gesteckt und überraschte dennoch mit einer reifen Performance. Da haben die Coaches von The BossHoss einen guten Fang gemacht.

Beim Song "Black Cat" von Janet Jackson konnten alle drei ihr volles Stimmvolumen auspacken. Die drei arbeiteten so gut im Team, dass sie glatt als Girlband durchgegangen wären. Die Cowboys entschieden sich nach dem rockigen Auftritt für Debbie und Aalijah.

Romina darf sich nun mit Coach Samu begnügen. Sie wurde von ihm abgeworben. The BossHoss sind mit der Frauenpower allemal stark im Rennen um die beste Stimme Deutschlands.

Gute Quoten

Quoten-Duell gewonnen: Die ersten Battles von "The Voice of Germany" auf ProSieben sichern sich mit 23,4 Prozent (14-49 Jahre) die klare Marktanteilsführung am Donnerstag. In der ProSieben-Relevanz-Zielgruppe (14-39 Jahre) sehen 26,6 Prozent sieben großartige Gesangs-Duelle und wie sich die Coaches drei Mal den neuen Steal Deal einsetzen, um sich Stimmen in ihr Team zu "klauen".