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Iris Berben spielt "Miss Sixty": Kinderwunsch mit 60 Jahren?

Wir verlosen zwei Gewinnpakete: Iris Berben spielt "Miss Sixty": Kinderwunsch mit 60 Jahren? Wir verlosen zwei Gewinnpakete: Iris Berben spielt "Miss Sixty": Kinderwunsch mit 60 Jahren? Foto: Senator

Kino-Premiere Miss Sixty | Montag, 14. April 2014 Kino-Premiere Miss Sixty | Montag, 14. April 2014 Kino-Premiere Miss Sixty | Montag, 14. April 2014 Kino-Premiere Miss Sixty // Mo 14.04.14 Residenz Astor Filmlounge Köln 44 Fotos Englische Zeitungen berichteten über eine 63-Jährige, die ein Kind bekam – die Empörung war groß, viele fragten sich: Ist das eigentlich in Ordnung? Für das Team hinter „Miss Sixty“ war das der Auslöser, einen Film über den späten Kinderwunsch zu drehen. Ab dem 24. April ist Iris Berben als menschliche Katastrophe namens Luise in „Miss Sixty“ im Kino zu sehen. TONIGHT.de verlost zwei Gewinnpakete passend zum Film bestehend aus jeweils einem Filmplakat, einem Lipboost und einer Vinyl-Platte mit dem Titelsong!

Worum geht’s in „Miss Sixty“?

Beruflich gesehen kann Luise alles – menschlich gesehen ist sie jedoch die reine Katastrophe. Einen Mann hat sie nicht und auch sonst ist sie alles andere als beliebt. Nur ihre Mutter freut sich über lange Fernsehabende auf dem Sofa – na super! Und dann wird sie auch noch unfreiwillig in die Rente geschickt – der Weltuntergang für sie.

Im Park muss sie einem Jogger erste Hilfe leisten, der auch nicht mehr der Jüngste ist: Galerist Frans (gespielt von Edgar Selge), der vor keiner jungen Assistentin Halt macht und sich für den größten hält. Beide finden sich auf Anhieb unsympathisch – und auch sowieso hat Luise keine Zeit für Männerbekanntschaften. Es kommt – na klar – alles anders als gedacht. Noch chaotischer wird es in Luises Leben, als sie spürt, dass sie unbedingt noch ein Kind bekommen will. Ausgerechnet Frans Sohn Max ist der anonyme Samenspender… herrje!

Iris Berben über den späten Kinderwunsch

Dass die Berliner Produzentin Sigrid Hoerner und die Drehbuchautorin Jane Ainscough einen Film über das Älterwerden drehen, stand fest – mit dem Bericht in der englischen Tageszeitung "The Guardian" über eine 63-Jährige, die ein Kind bekommen hatte, bekam der Film dann aber noch eine neue Wendung. In England wurde die Frau, die sich mit gespendeten Samenzellen ihres Mannes befruchten ließ und das Kind dann selbst austrug, zum absoluten Diskussionsthema.

Wer bestimmt in einer Gesellschaft aber eigentlich was alt bedeutet? Und vor allem: Wann alt anfängt? Hoerner und Ainscough finden, das Thema ist längst nicht ausdiskutiert und stoßen mit „Miss Sixty“ eine Debatte zum Kinderwunsch im Alter an. miss-sixty-14 (image/jpeg) Luise und Galerist Frans. Iris Berben dazu: „Es ist natürlich ein augenzwinkernder Beitrag – ich mag es nicht, wenn ein Film seine Botschaft vor sich herträgt. Aber durch die Beschäftigung mit dem Thema habe ich mitbekommen, wie viele Vorurteile gegen künstliche Befruchtung und „alte“ Mütter auftauchen. Und bei allen Möglichkeiten, die junge Frauen heute haben, läuft es irgendwann auf die Entscheidung zwischen Hausmütterchen oder Rabenmutter hinaus. Ich finde es erschreckend, dass wir immer noch in den Kategorien der 50er Jahre denken.“ Bildet euch selbst eine Meinung – ab dem 24. April im Kino.