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"Irre sind männlich": Frauen abschleppen in der Gruppentherapie

Jetzt im Kino:  "Irre sind männlich": Frauen abschleppen in der Gruppentherapie Jetzt im Kino:  "Irre sind männlich": Frauen abschleppen in der Gruppentherapie Foto: 2014 Constantin Film Verleih GmbH / Stefan Erhard

"Irre sind männlich": Fahri Yardim, Milan Peschel & Tom Beck feiern bei Premiere in München "Irre sind männlich" Fahri Yardim, Milan Peschel & Tom Beck feiern bei Premiere in München Zum Artikel » Eine ungewöhnliche Flirtstrategie haben sich die besten Freunde Daniel und Thomas in „Irre sind männlich“ ausgedacht. Sie schleusen sich mit erfundenen Namen und Problemen in Gruppentherapien ein, weil sie die emotional angeschlagenen Damen als leichte Beute wittern. Mit Fahri Yardim, Milan Peschel, Tom Beck, Carolin Kebekus und vielen weiteren versammelt die Komödie die lustigsten deutschen Schauspieler in einem Film.

Autobiografie meets Fiktion. Vor fünf Jahren nahm Produzent Philip Voges selbst an einer Familienaufstellung teil, bei der die Teilnehmer der Gruppentherapie sich nach den Beziehungen im wahren Leben aufstellen – aufgrund seiner Größe musste Voges wieder und wieder den Part des Vaters spielen. Geboren war die Idee zum Film, so Produzent Ilja Haller: „Man erfährt an einem einzigen Tag vielleicht mehr über eine Frau als deren Mann in drei Jahren Ehe. Philip meinte damals, dass man diese Nähe eiskalt ausnutzen könnte, wenn man das wollte.“

Worum geht’s in „Irre sind männlich“?

In „Irre sind männlich“ wird Daniel (Fahri Yardim) wegen seiner krankhaften Eifersucht verlassen – Freundin Mia (Josefine Preiß) empfiehlt ihm dringend eine Therapie. Sein bester Freund und Herzensbrecher Thomas (Milan Peschel) zeigt sich solidarisch und begleitet ihn. Schnell stellen die beiden fest, dass sie hier ganz einfach Frauen kennenlernen und beginnen in ganze Deutschland an Therapien teilzunehmen. Mit falschem Namen und erfundenen Problemen. Auf einem Wochenendworkshop der Psycho-Koryphäe Schorsch Trautmann (Herbert Knaup) kommt die therapiesüchtige Anwältin Sylvie (Marie Bäumer) den beiden dann aber doch auf die Schliche. Thomas muss also noch mehr aufpassen, während er sich zum Ziel setzt, die bekannte Schauspielerin Bernadette ins Bett zu kriegen. Doof nur, dass sich ausgerechnet sein Freund Daniel in sie verliebt…

Milan Peschel als Herzensbrecher Thomas: „So eine Rolle bekommt man nicht jeden Tag - vor allem ich nicht.“

Trailer zu "Irre sind männlich" Komödie über Gruppentherapien Trailer zu "Irre sind männlich" Eigentlich sollte Frauenaufreißer Thomas mit einem richtig attraktiven Schauspieler besetzt werden. Schnell merkte Produzent Ilja Haller jedoch, dass dies viel zu plump gewesen wäre: „Wir fanden es viel origineller, ihn optisch gegen den Typ zu besetzen, damit er diese Figur als Schauspieler herstellen muss.“ So fiel die Wahl letztlich dann auf Milan Peschel, den die meisten von euch wahrscheinlich als treuherzigen Tollpatsch „Toto“ aus „Schlussmacher“ an der Seite von Matthias Schweighöfer kennen. Milan Peschel war selbst ziemlich überrascht, als ihm die Rolle des Herzensbrechers angeboten wurde, erzählt er: „So eine Rolle bekommt man nicht jeden Tag - vor allem ich nicht. Sonst wird mir ja gern der sympathische ostdeutsche Loser, der ein Alkoholproblem hat, angeboten. Insofern war der Thomas eine schöne Abwechslung.“

Kinostart ist am 24. April 2014.

irre sind männlich (image/jpeg) Milan Peschel als Thomas - seine erste Rolle als Herzensbrecher.